US‑Iran‑Gespräche beginnen am Samstag in Islamabad – Straße von Hormus im Fokus
Delegationen, darunter US‑Vizepräsident JD Vance, treffen in Islamabad ein; die Innenstadt ist abgeriegelt und die Sicherheitspräsenz massiv erhöht.
Nach Angaben örtlicher Stellen sollen die von Pakistan ausgerichteten Friedensgespräche zwischen US‑ und iranischen Delegationen am kommenden Samstag in Islamabad beginnen. Zu den Teilnehmern zählt demnach US‑Vizepräsident JD Vance, der in die pakistanische Hauptstadt reist, um an Vermittlungsbemühungen teilzunehmen. Die Verhandlungen stehen im Zeichen der Bemühungen, einen Weg zur Deeskalation zu finden, nachdem die Feindseligkeiten vor vierzig Tagen eskalierten.
Unterdessen hat Islamabad umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Straßen im Innenstadtbereich wurden abgeriegelt, zahlreiche Hotels geräumt und Tausende Sicherheitskräfte mobilisiert. Pakistani Rangers patrouillieren nahe dem Präsidentenhaus; die Maßnahmen zielen darauf ab, den Ablauf der Gespräche zu schützen und die Bewegungsfreiheit der hochrangigen Delegierten zu sichern.
Die Vorbereitungen unterstreichen die Sensibilität des Treffens in einer Phase erhöhter regionaler Spannungen. Der Termin folgt auf einen Konflikt, der nach Angriffen der USA und Israels auf Iran vor rund sechs Wochen begann, und rückt Pakistans Rolle als Gastgeber und Vermittler in den Vordergrund. Islamabad hat demnach erhebliche Anstrengungen unternommen, um ein sicheres Umfeld für die Gespräche zu schaffen.
Gleichzeitig deuten die verfügbaren Informationen darauf hin, dass die Delegationen konkrete Schritte zur Reduzierung der Feindseligkeiten diskutieren wollen. Konkrete Details zu möglichen Vereinbarungen oder zur Zusammensetzung der iranischen Delegation sind bislang nicht umfassend bekanntgegeben worden. Unklar bleibt daher, welche unmittelbaren Ergebnisse von den Verhandlungen zu erwarten sind.