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USA und Iran kommen Berichten zufolge einer Übereinkunft zur Beendigung des Kriegs näher

Pakistan vermittelte Gespräche in Teheran; US-Außenminister Rubio spricht von Fortschritten, Iran sieht Eingrenzen der Differenzen.

AP/JKCM 1 Min Lesezeit
Titelbild: USA und Iran kommen Berichten zufolge einer Übereinkunft zur Beendigung des Kriegs näher
  • Diplomaten und regionale Beamte sagen, ein Pakistan-entwurf für ein Memorandum könnte binnen 48 Stunden entschieden werden
  • wichtige Vermittler aus den USA und Katar sind demnach involviert.

Zugleich erhielten die Gespräche Unterstützung aus Washington: Vizepräsident JD Vance sowie die Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sollen eine Rolle beim Überbrücken verbleibender Differenzen gespielt haben. Katar schickte nach Angaben regionaler Gesprächspartner einen hochrangigen Beamten nach Teheran, um die pakistanischen Vermittler zu unterstützen. In Teheran trafen Pakistans Armeechef Asim Munir und iranische Spitzenvertreter zu fortgesetzten Beratungen zusammen.

In Teheran beschrieb ein Sprecher des iranischen Außenministeriums den pakistanischen Entwurf als Rahmenvereinbarung, mit der die zentralen Fragen zur Beendigung der Kampfhandlungen geklärt werden sollten. Demnach wurden in den Gesprächen auch die Straße von Hormus und eine mögliche Aufhebung von Sanktionen erörtert. Der Sprecher betonte, dass Nuklearfragen derzeit nicht Gegenstand der Verhandlungen seien und zunächst die Einstellung der Feindseligkeiten im Vordergrund stehe.

Dennoch blieben die Positionen beider Seiten deutlich: Die USA bekräftigten, Iran dürfe keine Atomwaffen besitzen und hochangereichertes Uran müsse übergeben werden, zudem müsse die Straße von Hormus offenbleiben. Iran signalisierte zugleich ein Eindämmen der Differenzen in den Gesprächen, warnte aber ebenso vor den Risiken einer Wiederaufnahme von Angriffen. Die anhaltenden Beratungen zeigen ein fragiles Näherkommen, ohne dass bislang ein formeller Abschluss verkündet wurde.