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Verdächtiger, der nahe Weißen Haus geschossen hat, war der Secret Service bereits bekannt

Der 21-Jährige wurde nach einem Schusswechsel von Bundesbeamten verletzt und später für tot erklärt; Gerichtsakten belegen frühere Vorfälle in der Nähe des Geländes.

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Titelbild: Verdächtiger, der nahe Weißen Haus geschossen hat, war der Secret Service bereits bekannt
  • Der Vorfall löste eine kurze Abriegelung des Weißen Hauses aus
  • das FBI unterstützt die laufende Untersuchung.

Nach Angaben der Gerichtsunterlagen war der Mann, der am Samstagabend vor einem Zugangstor des Weißen Hauses das Feuer eröffnete und anschließend von Bundesbeamten angeschossen wurde, der US‑Secret Service bereits bekannt. Der 21‑Jährige wurde nach dem Schusswechsel in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort später für tot erklärt. Zum Ablauf des Geschehens liegen widersprüchliche Angaben vor, unter anderem zur Frage, ob ein unbeteiligter Passant durch den Schützen oder durch zurückgefeuerte Schüsse verletzt wurde.

Im Mittelpunkt des Vorfalls stand ein Kontrollpunkt an der Ecke 17th Street und Pennsylvania Avenue NW; kurz nach 18 Uhr Ortszeit näherte sich der Verdächtige diesem Punkt, zog laut Angaben eine Pistole aus einer Tasche und feuerte. Agents vor Ort erwiderten das Feuer und trafen den Mann. Die Beamten blieben unverletzt. Zugleich wurde das Gelände des Weißen Hauses kurzzeitig abgeriegelt, während Einsatzkräfte die Lage sicherten und erste Ermittlungen aufnahmen.

Nach dem Schritt in die Vergangenheit zeigen Akten aus Juli 2025, dass der Beschuldigte bereits im vergangenen Sommer wiederholt am White‑House‑Gelände aufgefallen war. Den Unterlagen zufolge hatte er damals versucht, Zugangspunkte zu erkunden; am 26. Juni 2025 war es zu einem Vorfall mit Behinderung der Zufahrt gekommen, woraufhin eine vorübergehende Unterbringung erfolgte. In einem späteren Termin wurde ihm demnach ein sogenannter Stay‑Away‑Befehl erteilt, der ihn vom Betreten des White‑House‑Bereichs ausschloss, und es kam zu einer Festnahme wegen unrechtmäßigen Eindringens.

Daneben bestätigten die Behörden, dass das FBI die laufenden Ermittlungen unterstützt, die der Secret Service gemeinsam mit der örtlichen Polizei führt. Präsident Donald Trump, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Weißen Haus aufhielt, lobte in einer Erklärung die rasche und professionelle Reaktion der Einsatzkräfte und verwies auf die Gefährdung der Sicherheit künftiger Präsidenten. Ermittler prüfen nun Tatmotiv, Tathergang und die Frage, wie frühere Vorfälle in die Bewertung des aktuellen Sicherheitsrisikos einfließen.