Verdächtiger nach Schusswechsel mit Secret Service an White‑House‑Checkpoint gestorben
Ein Mann eröffnete an einem Kontrollpunkt nahe des Weißen Hauses das Feuer; Secret‑Service‑Agenten erwiderten das Feuer. Der Verdächtige starb im Krankenhaus, ein Unbeteiligter wurde verletzt.
- Der Präsident war im Weißen Haus und blieb unverletzt
- die Umgebung wurde vorübergehend abgeriegelt.
Nach Angaben der US‑Secret Service näherte sich ein Mann am Samstagabend einem Kontrollpunkt an einem Tor des Weißen Hauses bei der Ecke 17th Street und Pennsylvania Avenue NW, zog eine Pistole und schoss auf die Beamten. Die Agenten gaben daraufhin Feuer zurück; der Verdächtige wurde getroffen und in ein Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb.
Zeitgleich lösten die lauten Schüsse vor Ort Panik aus und zwangen anwesende Journalisten sowie Passanten zum Schutzsuchen. Das Weiße Haus wurde vorübergehend abgeriegelt; der Sicherheitsstatus wurde später wieder aufgehoben. Der Präsident befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Weißen Haus und blieb unverletzt.
Bei dem Einsatz wurde zudem ein Unbeteiligter verletzt. Die Secret Service erklärte, es sei noch nicht geklärt, ob der Passant durch die Schüsse des Angreifers oder im Verlauf des Feuergefechts getroffen worden sei. Mitarbeiter der Secret Service wurden nach eigenen Angaben bei dem Austausch der Schüsse nicht verletzt.
Das FBI rückte zur Unterstützung der Ermittlungen aus und arbeitet nach Angaben der Behörden vor Ort. Augenzeugen und Reporter berichteten von mehreren Dutzend Schüssen; diese Zahlen basierten auf Beobachtungen am Tatort und wurden von den Sicherheitskräften geprüft. Medien vor Ort dokumentierten, wie Kameraleute und Korrespondenten Schutz in Räumen suchten, während der Schusswechsel anhielt.
Stunden nach dem Vorfall lobte der Präsident in sozialen Medien das schnelle Eingreifen der Sicherheitskräfte und verwies auf Folgerungen für die künftige Sicherheit von Amtsinhabern. US‑Medien berichteten, der Verdächtige sei zuvor an einem anderen Kontrollpunkt wegen unangemessenen Verhaltens festgenommen worden und habe wiederholt Probleme mit dem Zugang zum Weißen Haus gehabt; eine offizielle Identifizierung des Mannes lag zunächst nicht vor.