Verschwörungsbehauptungen nach Schüssen beim White House Correspondents' Dinner erreichen Europa
Nach den Schüssen beim White House Correspondents' Dinner verbreiteten sich rasch Verschwörungsbehauptungen in sozialen Medien. EU-Spitzenpolitiker signalisieren Solidarität mit Trump, während US-Ermittler weiter untersuchen.
- Trotz umfangreicher Online-Spekulationen gibt es bislang keine Belege, dass der Angriff inszeniert war
- der Beschuldigte wurde wegen des versuchten Anschlags angeklagt.
Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben führende europäische Politiker ihr Entsetzen über die Schüsse beim White House Correspondents' Association Dinner am 25. April geäußert und Solidarität mit den Betroffenen bekundet. US-Präsident Donald Trump, First Lady Melania Trump und Vizepräsident JD Vance wurden nach den Vorfällen im Washington Hilton evakuiert, nachdem Schüsse in der Nähe der Hauptsicherheitskontrolle gefallen waren.
Gleichzeitig verbreiteten einige ausländische Medien und Accounts Narrative, die den Angriff als fingiert darstellten; Teile dieser Berichterstattung wurden später zurückgenommen. Offizielle Stellen wiesen Spekulationen zurück und betonten, es liege keine Bestätigung für eine fingierte Tat vor. Die Ermittlungen der US-Behörden laufen weiter, während sich die Debatte in Europa und online vor allem um die schnelle Verbreitung von Falschinformationen dreht.