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Vorbereitung für Trumps UFC-Event am Weißen Haus kostete mindestens 60 Millionen Dollar und band sieben Bundesbehörden

Eine gerichtliche Einreichung schildert umfangreiche Aufbau- und Sicherheitsmaßnahmen für ein UFC-Turnier auf dem South Lawn; zwei Kläger versuchen, die Veranstaltung per einstweiliger Verfügung zu stoppen.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Vorbereitung für Trumps UFC-Event am Weißen Haus kostete mindestens 60 Millionen Dollar und band sieben Bundesbehörden
Der Aufbau für das geplante UFC-Event auf dem South Lawn zog demnach Millionenaufwand, Hunderte Beschäftigte täglich und die Einbindung mehrerer Bundesbehörden nach sich.

Die Kernentwicklung: Für das geplante UFC-Turnier auf dem South Lawn des Weißen Hauses sind nach gerichtlichen Unterlagen mindestens 60 Millionen Dollar und die Mitarbeit von sieben Bundesbehörden erforderlich gewesen. Die Vorbereitungen umfassen umfangreiche Bauarbeiten, personalintensive Installationsphasen und koordinierte Sicherheitsmaßnahmen.

Im Zentrum der Anlage steht ein achteckiger Käfig für sieben Profikämpfe, der rund 4.000 Zuschauern Platz bieten soll; zusätzlich werden etwa 120.000 Besucher erwartet, die über eine Online-Lotterie Eintritt zur nahegelegenen Ellipse erhalten haben. Parallel ist ein mehrtägiges Fan-Festival geplant, das Live-Auftritte, Meet-and-Greets und weitere Programmpunkte vorsieht.

Der Veranstaltungsablauf sieht am Wochenende eine Zeremonie mit Gewichtskontrollen auf der Ellipse vor; außerdem ist ein Konzert der Country-Band Zac Brown Band geplant. Die sieben Kämpfe sind für den Sonntagabend terminiert; anschließend soll der Abbau beginnen und voraussichtlich bis zum 23. Juni abgeschlossen sein.

Gegen die Durchführung der Veranstaltung haben zwei Einwohner Virginias beim Bundesgericht eine einstweilige Verfügung gegen den National Park Service beantragt. Die Kläger beanstanden, dass die Genehmigung gegen Vorschriften zum Schutz staatlicher Parkflächen verstoße, weil Sportveranstaltungen auf diesen Flächen untersagt seien. Der National Park Service wies diesen Antrag zurück und legte in einer gerichtlichen Stellungnahme die Vorbereitungen ausführlich dar, um den Umfang der Arbeiten zu belegen.

Das Event ist Teil der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Staatsgründung. Ob die Veranstaltung wie geplant stattfinden kann oder vorübergehend gestoppt wird, entscheidet nun das Gericht.