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Andalusier wählen in Regionalwahl, die als Gradmesser für Spaniens Politik gilt

Die konservative PP steuert auf eine absolute Mehrheit zu; die PSOE droht ein historisch schlechtes Ergebnis, während Vox leicht zulegen könnte.

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Titelbild: Andalusier wählen in Regionalwahl, die als Gradmesser für Spaniens Politik gilt
Wahl in Andalusien gilt als letzter großer Test vor der landesweiten Parlamentswahl im nächsten Jahr.

Zugleich droht der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) in ihrer einstigen Hochburg ein massiver Einbruch. Prognosen sehen für die Sozialisten eines der schlechtesten Resultate ihrer Geschichte in Andalusien mit einem deutlichen Sitzrückgang gegenüber der letzten Legislaturperiode. Die PSOE-Kandidatin María Jesús Montero geriet im Wahlkampf zusätzlich unter Druck, nachdem sie für eine unbedachte Formulierung im Zusammenhang mit dem Tod zweier Guardia-Civil-Beamter kritisiert wurde und ihre Wortwahl später korrigierte.

Nach dem Schritt, öffentliche Vertrauensfragen zu thematisieren, dominiert die Gesundheitsversorgung das Wahlgeschehen. Viele Andalusier sehen den öffentlichen Gesundheitsdienst als drängendes Problem; zuletzt entzündete sich der Streit an einem Skandal um Krebsfrüherkennung, bei dem die Regionalregierung einräumen musste, dass mehr als 2.300 Frauen nicht über unklare Mammographie-Ergebnisse informiert worden waren. Die Verzögerungen bei Folgeuntersuchungen lösten massive Empörung aus, führten zu Protesten und zum Rücktritt der regionalen Gesundheitsministerin und sind seither ein zentrales Thema im Wahlkampf.