Apple meldet bestes März‑Quartal, Cook kündigt Abgang an – AI‑Update und Großrückkauf geplant
Umsatz und Gewinn übertreffen Erwartungen; Vorstand genehmigt 100‑Milliarden‑Dollar‑Rückkauf und hebt Dividende an, AI‑Partnerschaft mit Google bestätigt.
Nach Angaben von Apple stieg der Konzernumsatz im zweiten Fiskalquartal 2026, das am 31. März endete, um 17 Prozent auf 111,2 Milliarden US‑Dollar. Das Ergebnis je Aktie kletterte um 22 Prozent auf 2,01 Dollar und lag damit jeweils über den Konsenserwartungen; beide Kennzahlen übertrafen die von LSEG genannten Schätzwerte. Das Unternehmen hob hervor, dass die Erlöse in sämtlichen Produktkategorien sowie im margenstarken Services‑Bereich besser ausfielen als erwartet.
Zugleich beschloss der Board größere Kapitalrückführungen: Ein neues Aktienrückkaufprogramm über 100 Milliarden US‑Dollar wurde genehmigt und die Bardividende um vier Prozent angehoben. Finanzchef Kevan Parekh betonte, die bisherige Zielvorgabe net cash neutral werde künftig nicht mehr als formales Ziel angegeben; Entscheidungen zu Barmitteln und Schulden sollen künftig unabhängig getroffen werden. Apple unterstrich zudem, dass die installierte Basis aktiver Geräte einen neuen Höchststand von mehr als 2,5 Milliarden erreicht habe, während sich die Margen in beiden Segmenten verbessert hätten.
Bezüglich Künstlicher Intelligenz bestätigte Apple eine Partnerschaft mit Google und kündigte an, noch in diesem Jahr eine personalisiertere Siri bereitzustellen. Zugleich betonte das Unternehmen, weiter eigenständig an KI‑Funktionen zu arbeiten. Die Zahlen und die strategischen Ankündigungen führten zu einer positiven Marktreaktion: Die Apple‑Aktie stieg in der nachbörslichen Handelssitzung um rund vier Prozent auf etwa 282 US‑Dollar, somit nahe dem im Dezember erreichten Rekordniveau.