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Ausbruch des Mount Dukono in Indonesien: drei Wanderer getötet, Asche bis 10 km hoch

Der Vulkan auf den Nordmolukken brach am Freitagmorgen aus; Rettungskräfte melden drei Tote und zahlreiche eingeschlossene Wanderer, darunter mehrere aus Singapur.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Ausbruch des Mount Dukono in Indonesien: drei Wanderer getötet, Asche bis 10 km hoch
Ein heftiger Ausbruch des Mount Dukono forderte mindestens drei Todesopfer und schleuderte Asche bis in rund zehn Kilometer Höhe.

Nach Angaben lokaler Stellen brach der Vulkan Mount Dukono auf den Nordmolukken am Freitagmorgen aus und schleuderte Asche bis in eine Höhe von etwa zehn Kilometern. Der plötzliche Eruptionsausbruch setzte dichte Aschewolken frei und veränderte binnen kurzer Zeit die Sicherheitslage für Wanderer und Anwohner in der Umgebung.

Im Mittelpunkt der Einsätze stehen Such- und Rettungsmaßnahmen: Rettungskräfte bestätigten, dass bei dem Vorfall drei Wanderer ums Leben kamen. Unter den Opfern befinden sich nach verfügbaren Informationen zwei Staatsbürger Singapurs; außerdem gerieten mehrere Dutzend Menschen in Not, nachdem Asche und mögliche pyroklastische Ströme Fluchtwege unpassierbar machten und die Sicht stark einschränkten.

Zugleich stehen die indonesischen Katastrophenschutzbehörden vor logistischen Herausforderungen, da die vulkanische Aktivität weiterhin gefährlich ist und Ascheregen auch entferntere Siedlungen trifft. Evakuierungen für nahegelegene Ortschaften wurden eingeleitet; lokal kam es zu Störungen an elektrischen Infrastrukturen und Verkehrsverbindungen, was die Hilfsmaßnahmen erschwert.

Inzwischen prüfen zuständige Stellen die nationale und internationale Koordination für weitere Unterstützung, nicht zuletzt wegen der Beteiligung ausländischer Staatsangehöriger unter den Betroffenen. Konsulate der betreffenden Länder wurden informiert, um bei Opferidentifikation und der Betreuung von Angehörigen zu helfen.

Daneben bleibt die Priorität in den kommenden Stunden und Tagen auf der Rettung Verschütteter und der medizinischen Versorgung Verletzter. Experten raten, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und Sperrzonen um den Vulkan zu respektieren, solange die erhöhte Eruptionsgefahr anhält.