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Pakistan bestätigt Vereinbarung über chinesische J‑35‑Tarnkappenjäger

Die pakistanische Luftwaffe bestätigte den Abschluss einer initialen Kooperationsvereinbarung zum Erwerb des chinesischen Tarnkappenjägers Sheyang J‑35. Umfang, Lieferzeitraum und finanzielle Details blieben offen.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Pakistan bestätigt Vereinbarung über chinesische J‑35‑Tarnkappenjäger
  • PAF spricht von einer initialen Kooperationsvereinbarung für den J‑35
  • Modernisierungspläne sollen Reichweite und Projektionskräfte stärken.

Nach Angaben der pakistanischen Luftwaffe sind die Grundlagen für den Erwerb des chinesischen Stealth‑Jagdbombers Sheyang J‑35 gelegt worden. Die PAF erklärte, es liege eine initiale Kooperationsvereinbarung mit China vor, machte aber keine Angaben zu Stückzahlen, Zeitplan oder Kosten der Vereinbarung.

Im Mittelpunkt der Darstellung der Luftwaffe steht eine breiter angelegte Modernisierungsoffensive. Neben der möglichen Beschaffung der J‑35 nannte die Führung langfristige Vorhaben wie präzisionsgeführte Langstreckenwaffen, weiterentwickelte Plattformen, zusätzliche J‑10C‑Flugzeuge und deutlich überarbeitete JF‑17‑Einheiten; technische Spezifikationen und Lieferfristen blieben jedoch unbestimmt.

Gleichzeitig bewerteten Beobachter die mögliche Anschaffung der J‑35 als einen Schritt zur Stärkung von Pakistans Fähigkeit zur Machtprojektion in Richtung Persischer Golf. Zuletzt hatte die Luftwaffe ein Geschwader mit Kampfflugzeugen, darunter JF‑17‑Typen, nach Saudi‑Arabien verlegt; dieser Einsatz erfolgte im Rahmen eines im Vorjahr geschlossenen Sicherheitsabkommens zwischen Islamabad und Riad.

In Islamabad wies die Luftwaffenführung darauf hin, die Modernisierungspläne dienten der Sicherstellung strategischer Handlungsfähigkeit angesichts wachsender regionaler Spannungen. Offizielle Stellen kündigten an, weitere Details der Zusammenarbeit mit China zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen; offen bleibt derzeit, ob die Vereinbarung reine Beschaffung, gemeinsame Produktion oder Technologietransfer vorsieht.

Die Bestätigung des initialen Abkommens fällt in eine Phase, in der Indien über eine größere Flotte von 4,5‑Generation‑Kampfjets verfügt, aber bislang weniger Fortschritte beim Erwerb von Tarnkappenflugzeugen gemacht hat. Die Ankündigung dürfte deshalb in Neu‑Delhi und bei regionalen Sicherheitsakteuren genau registriert werden und die Debatte über Luftstreitkräfte sowie strategische Gleichgewichte in Südasien erneut anfachen.