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Baidus KI-Chiptochter Kunlunxin plant offenbar Börsengang in Hongkong

Kunlunxin strebt eine Bewertung von rund 50 Milliarden US-Dollar an; potenzielle Investoren sollen vorab Chips im Drei- bis Siebenfachen ihres Zeichnungsvolumens kaufen.

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Titelbild: Baidus KI-Chiptochter Kunlunxin plant offenbar Börsengang in Hongkong
  • Baidu hatte die Abspaltung angekündigt
  • Kunlunxin erweitert sein externes Geschäft, mögliche Kunden sind Tencent und ByteDance.

Die Kernentwicklung: Die KI-Chiptochter Kunlunxin des chinesischen Technologiekonzerns Baidu plant einen Börsengang in Hongkong und peilt dabei eine Bewertung von rund 50 Milliarden US-Dollar an.

Zugleich sollen potenzielle Investoren aufgefordert worden sein, vorab Chips im Wert des Drei- bis Siebenfachen ihres geplanten Zeichnungsvolumens zu erwerben. Dieser Mechanismus würde von gängigen Finanzierungsformen abweichen und wirkt wie eine Form der Zeichnungssicherung durch Sachlieferung.

Im Mittelpunkt der Unternehmensgeschichte steht die im Jahr 2012 als interne Abteilung gegründete Einheit, die inzwischen unabhängig geführt wird, während Baidu weiterhin die Mehrheit hält. Das Unternehmen hatte bereits im Januar mitgeteilt, einen vertraulichen Antrag für eine Notierung in Hongkong gestellt zu haben und die Abspaltung vorzubereiten.

Der Schritt fällt in eine Phase verstärkter staatlicher Förderung für heimische Technologie- und Chipunternehmen. Vor dem Hintergrund der Rivalität mit den USA treibt die Regierung in Peking die technologische Unabhängigkeit voran, was den Markt für Technologie-Börsengänge in China ankurbelte und diesem Jahr zum stärksten seit 2023 verhalf.