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Bitcoin klettert über 72.000 US-Dollar nach Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen USA und Iran

Kryptomarkt gewinnt an Risikoappetit nach bestätigter zweiwöchiger Aussetzung geplanter Angriffe; Ölpreise stürzen zweistellig ab

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Bitcoin klettert über 72.000 US-Dollar nach Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen USA und Iran
Nach der Bestätigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran stieg Bitcoin auf knapp 72.700 US-Dollar, während Ölpreise deutlich fielen und Risikoanlagen zulegten.

Nach Angaben von CoinDesk erreichte Bitcoin am späten Dienstagabend ein Intraday-Hoch von 72.699 US-Dollar und legte damit innerhalb von 24 Stunden rund fünf Prozent zu. Der breitere Krypto-Index CoinDesk 20 stieg ebenfalls um etwa fünf Prozent auf 2.034 Punkte. Diese Entwicklung setzte eine ausgeprägte Risk‑On-Bewegung fort, bei der Anleger vermehrt in risikoreichere Vermögenswerte flüchteten.

Im Mittelpunkt der Marktbewegungen stand die Bestätigung einer zweiwöchigen Aussetzung geplanter Angriffe auf Iran. US-Präsident Donald Trump kündigte die Pause in einem Online-Posting an; Teheran signalisierte zugleich, defensiven Operationen nur dann einzustellen, wenn Angriffe ausbleiben. Zudem wurde für den Zeitraum von zwei Wochen eine koordinierte Passage von Tankern durch die Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Die Aussicht auf eine kurzfristige Entspannung löste eine Neubewertung sowohl der Rohstoff- als auch der Finanzmärkte aus.

Zugleich brachen die Ölpreise massiv ein: West Texas Intermediate (WTI) fiel um mehr als zehn Prozent und notierte bei circa 95 US-Dollar je Barrel, Brent verzeichnete einen vergleichbaren Rückgang. Das drastische Nachgeben der Energiepreise dämpfte zuvor bestehende inflationsbezogene Risikoaufschläge und schuf somit Raum für verstärkte Nachfrage nach Anlageklassen mit höherem Renditeprofil wie Kryptowährungen.

Daneben ging die Rallye im Krypto-Segment mit erheblichen Liquidationen gehebelter Positionen einher. Börsen liquidierten fast 600 Millionen US-Dollar in gehebelten Krypto-Futures; mehr als 400 Millionen davon entfielen auf Short-Positionen. Diese Zwangsdeckungen belasteten Shortseller und verstärkten den Aufwärtsdruck auf Bitcoin.