China veröffentlicht Jahres-Statistik 2025: BIP wächst 5,0 Prozent, Bevölkerung sinkt weiter
Chinas Statistikbehörde beziffert das Bruttoinlandsprodukt 2025 auf 140,19 Billionen Yuan (+5,0 Prozent) und meldet zugleich einen weiteren Bevölkerungsrückgang auf 1,40489 Milliarden Menschen.
- Das BIP steigt 2025 auf 140,19 Billionen Yuan; das Pro‑Kopf‑BIP wird mit 99.665 Yuan angegeben.
- Die Bevölkerung sinkt um 3,39 Millionen; 7,92 Millionen Geburten stehen 11,31 Millionen Sterbefällen gegenüber.
- Die durchschnittliche städtische Erwerbslosenquote (Survey) liegt bei 5,2 Prozent; neu geschaffene urbane Jobs: 12,67 Millionen.
- Der Nettöxportbeitrag zum Wachstum wird mit 1,6 Prozentpunkten ausgewiesen, der Konsumbeitrag mit 2,6 Punkten.
- Energie- und Klimadaten: CO₂‑Intensität pro 10.000 Yuan BIP minus 5,0 Prozent; Strom aus sauberen Quellen plus 14,4 Prozent.
China hat am 28. Februar eine umfassende Jahreszusammenstellung zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung veröffentlicht. Der Bericht bündelt zentrale Kennziffern für 2025 und liefert damit die Basis für politische Debatten vor der Frühjahrssitzungsrunde. Neben Wachstum, Beschäftigung und Demografie enthält das Dokument detaillierte Angaben zu Konsum, Investitionen, Außenhandel, Preisen sowie zur Energie- und Klimabilanz.
Nach den vorläufigen Berechnungen lag das Bruttoinlandsprodukt 2025 bei 140.187,9 Milliarden Yuan, was einem Plus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Wertschöpfung des Dienstleistungssektors wuchs stärker als Industrie und Landwirtschaft, und über das Jahr verteilt nahm das Tempo im Quartalsverlauf ab. Das Pro‑Kopf‑BIP wird mit 99.665 Yuan ausgewiesen; zugleich nennt die Statistikbehörde eine Arbeitsproduktivität von 184.413 Yuan je Erwerbstätigem.
Ein Schwerpunkt des Berichts liegt auf der Bevölkerungsentwicklung. Ende 2025 lebten demnach 1.404,89 Millionen Menschen im Land, 3,39 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Geburten wird mit 7,92 Millionen angegeben, die der Sterbefälle mit 11,31 Millionen; daraus ergibt sich ein negatives natürliches Bevölkerungswachstum. Die Zahlen unterstreichen den strukturellen demografischen Gegenwind, der langfristig auf Arbeitskräfteangebot, Konsum und Sozialausgaben wirkt.
Am Arbeitsmarkt meldet die Statistikbehörde 725,04 Millionen Erwerbstätige und 12,67 Millionen neu geschaffene städtische Arbeitsplätze. Die durchschnittliche städtische Erwerbslosenquote (Survey) wird für 2025 mit 5,2 Prozent angegeben, zum Jahresende mit 5,1 Prozent. Für das Wachstum weist der Bericht eine Zusammensetzung aus Konsum, Investitionen und Außenhandel aus: Der Beitrag der Endnachfrage wird mit 2,6 Prozentpunkten, der Kapitalbildung mit 0,8 Punkten und der Nettöxporte mit 1,6 Punkten beziffert.
Auch die Energiewende taucht prominent auf. Nach den ausgewiesenen Kennziffern sank die CO₂‑Intensität je 10.000 Yuan BIP 2025 um 5,0 Prozent. Die Stromerzeugung aus sauberen Quellen wie Wasserkraft, Kernenergie, Wind- und Solarenergie erreichte 4.248,1 Milliarden Kilowattstunden und lag damit 14,4 Prozent über dem Vorjahr. Die Zahlen markieren den Anspruch, Wachstum und Emissionsintensität stärker zu entkoppeln, auch wenn die absolute Emissionsentwicklung aus dem Bericht allein nicht ablesbar ist.