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EU‑Kommission weist Vorwürfe zu Produktionsüberkapazitäten zurück

Brüssel reagiert auf neue US‑Section‑301‑Untersuchungen und betont, dass Quellen globaler Überkapazitäten nicht in Europa lägen.

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Titelbild: EU‑Kommission weist Vorwürfe zu Produktionsüberkapazitäten zurück
Kommission fordert die USA auf, das Turnberry‑Handelsabkommen einzuhalten und warnt vor Eskalation im Handelsstreit.

Die Europäische Kommission hat am 12. März Anschuldigungen zurückgewiesen, Europa exportiere industrielle Überkapazitäten in die USA. Ein Kommissionssprecher wies darauf hin, die Ursachen lägen anderswo und nannte strukturelle Überschüsse, die häufig China zugeschrieben würden.

Washington hatte neue Untersuchungen nach Section 301 gegen Handelspartner einschließlich der EU eingeleitet; US‑Vertreter begründeten das mit Schäden für die heimische Industrie durch überschüssige Produktionskapazitäten anderer Länder. Die USA hatten bereits Zölle von 10 Prozent zusätzlich zu bestehenden Abgaben verhängt.

Brüssel appellierte an Washington, das im Sommer 2025 vereinbarte Turnberry‑Abkommen einzuhalten. EU‑Handelskommissar und Abgeordnete halten Verhandlungen und parlamentarische Schritte für notwendig, um die Umsetzung des Abkommens zu klären.