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Greenpeace meldet Asbestbelastung in Szombathely durch burgenländischen Schotter

In Szombathely wurde ein Gesundheitsnotstand verhängt, nachdem Greenpeace Luftmessungen mit stark erhöhten Asbestfaser-Werten vorlegte.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Greenpeace meldet Asbestbelastung in Szombathely durch burgenländischen Schotter
  • Greenpeace-Messungen weisen zwischen 34.800 und 292.000 Asbestfasern pro Kubikmeter Luft nach
  • Szombathely rief daraufhin den Gesundheitsnotstand aus.

Nach Angaben von Greenpeace ergaben Luftmessungen in der ungarischen Stadt Szombathely deutlich erhöhte Asbestfaserkonzentrationen, die die Organisation auf Schottermaterial aus dem Burgenland zurückführt. Die veröffentlichten Werte bewegen sich demnach in einer Spanne von 34.800 bis 292.000 Fasern pro Kubikmeter Luft, was nach Darstellung der Umweltorganisation auf eine akute Belastung hinweist.

Im Mittelpunkt der Mitteilung steht die Feststellung, dass die gemessenen Konzentrationen weit über üblichen Hintergrundwerten liegen und deshalb als gesundheitlich bedenklich eingestuft werden. Zugleich nennt Greenpeace burgenländischen Schotter als mögliche Quelle der Belastung; nähere Details zu Messmethoden, Zeitpunkten der Probenahme oder weitergehenden Analysen werden in der vorliegenden Mitteilung nicht ausgeführt.

Nach dem Schritt der Veröffentlichung reagierten lokale Behörden in Szombathely mit der Ausrufung eines Gesundheitsnotstands, um kurzfristig Schutzmaßnahmen zu ermöglichen. Gleichzeitig enthält die Mitteilung keine umfassenden Angaben zu konkreten Schutzanordnungen, Evakuierungen oder medizinischen Interventionen, sodass die Art und das Ausmaß der ergriffenen Maßnahmen in den vorliegenden Informationen unklar bleiben.

Zugleich werfen die vorgelegten Messergebnisse Fragen zu Kontrollen, Lieferketten und möglichen weiteren Belastungsstellen auf, insbesondere im Hinblick auf grenzüberschreitende Transporte von Schottermaterial. Daneben fordert Greenpeace auf Basis der Messresultate offenbar Schritte zur Klärung der Herkunft und zur Gefahrenabwehr, während konkrete Folgeentscheidungen oder detaillierte behördliche Stellungnahmen in der Mitteilung fehlen.