Bewaffneter mit angeblichem Sprengstoffgürtel in Bakersfield von FBI erschossen – Geiseln unverletzt freigelassen
Ein Mann verschanzt sich in einer Chase‑Bank in Bakersfield und hält offenbar mehrere Personen fest. Nach rund zwölfstündiger Geiselnahme endete der Einsatz in einem tödlichen Schusswechsel mit FBI‑Beamten.
- Die Polizei teilte mit, der Mann trug einen angeblichen Sprengstoffgürtel
- alle Geiseln wurden unverletzt freigelassen.
Nach Angaben der Bakersfield Police wurde ein Mann, der sich in einer Chase‑Bank im Zentrum der südkalifornischen Stadt verschanzt hatte, in den frühen Morgenstunden am Mittwoch von FBI‑Beamten erschossen. Der Vorfall beendete ein mehr als zwölfstündiges Geiseldrama; die Polizei nannte den Zwischenfall ein officer‑involved shooting mit Beteiligung des Federal Bureau of Investigation.
Im Mittelpunkt der Einsatzmaßnahmen standen die in dem Gebäude festgehaltenen Personen. Die Behörden erklärten, alle Geiseln seien freigelassen worden und hätten keine Verletzungen erlitten. Der Schusswechsel habe den Einsatz gegen 04:20 Uhr Ortszeit abgeschlossen, hieß es von der Polizei.
Nach dem Schritt, bei dem Einsatzkräfte am Dienstagmittag alarmiert worden waren, stießen Beamte gegen 13:00 Uhr auf eine Bombendrohung am Chase‑Bankgebäude in der Innenstadt. Lokale Medien berichteten, der Mann trug einen Gürtel mit angeblichen Sprengvorrichtungen. Zunächst war unklar, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Absperrung im Gebäude befanden; im Verlauf des Tages wurden einzelne Geiseln nach und nach freigelassen.
Zugleich reagierte die Stadt mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen: Straßen rund um die Einsatzstelle wurden gesperrt, Evakuierungsanordnungen für umliegende Gebäude erlassen und mehrere städtische Einrichtungen in den Lockdown versetzt. Angehörige warteten in den frühen Morgenstunden vor Ort auf Informationen über die Freilassung ihrer Verwandten.
Daneben standen Behördenvertreter während der Geiselnahme in telefonischem Kontakt mit dem Mann in der Bank, wie lokale Sender berichteten. Die Polizei forderte Anwohner auf, das Stadtzentrum zu meiden und den Einsatzkräften den notwendigen Raum zu lassen. Vertreter der Bank erklärten, man arbeite mit den Ermittlern zusammen und konzentriere sich auf die Sicherheit aller Beteiligten.
Die Untersuchung des Vorfalls dauert an. Zu Identität, Motiv oder weiteren Umständen des Täters lagen bislang keine näheren Angaben vor; die Behörden kündigten an, nach Abschluss der laufenden Ermittlungen zusätzliche Informationen zu veröffentlichen.