OpenAI‑Chef Sam Altman zu Gesprächen mit Kongress und Regierung in Washington
Altman trifft Abgeordnete beider Parteien und Vertreter der Administration; Termine folgen auf eine kürzlich unterzeichnete Executive Order zu KI.
Nach Angaben von OpenAI und Bestätigungen aus dem Kongress reist CEO Sam Altman nach Washington, D.C., um Gespräche mit Abgeordneten und Mitgliedern der Regierung zu führen. Auf dem Programm stehen unter anderem Unterredungen mit House Speaker Mike Johnson und House Minority Leader Hakeem Jeffries, wie deren Büros mitteilten.
Zugleich ist ein Treffen im Weißen Haus vorgesehen, erklärte ein Sprecher von OpenAI. Die Termine stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit einer in dieser Woche unterzeichneten Executive Order zum Thema künstliche Intelligenz, die Behörden bittet, vor der Veröffentlichung Zugriff auf Modelle für bis zu 30 Tage zu erhalten.
Altman hatte die Order öffentlich begrüßt und betont, dass die Vereinigten Staaten bei der Entwicklung leistungsfähiger KI‑Modelle führend bleiben sollten, ohne dabei Sicherheits‑ und Schutzmechanismen zu vernachlässigen. In einem kürzlich veröffentlichten Positionspapier legte OpenAI außerdem dar, dass das Unternehmen keine Spenden an Kandidaten getätigt und keine unternehmensfinanzierten PACs gegründet habe.
Im Mittelpunkt der Gespräche dürften Fragen zur Governance, Prüfmechanismen und zur praktischen Umsetzung der neuen Richtlinie stehen. Angesichts gestiegener politischer Aufmerksamkeit für Risiken durch KI gilt Altman als ein zentraler Ansprechpartner für beide großen Parteien und für die Verwaltung.
Daneben steht auch die Diskussion darüber an, wie Regulierungsansätze mit technischer Entwicklung und Sicherheitsprüfungen in Einklang gebracht werden können. Seine wiederholten Treffen mit Politikern und Regierungsvertretern spiegeln den Fokus auf Standards wider, die die Branche in den kommenden Monaten prägen könnten.