KI‑Nachfrage treibt TSMC‑Gewinn um 58,3% nach oben
Taiwans Auftragsfertiger meldet viertes Quartal in Folge Rekordgewinn; Umsatz, Margen und Nachfrage nach KI‑Chips deutlich über Erwartungen
Nach Angaben von TSMC trieb vor allem die Nachfrage nach Chips für künstliche Intelligenz den Gewinn im ersten Quartal deutlich nach oben. Der Nettogewinn legte um 58,3% gegenüber dem Vorjahr zu und erreichte NT$572,48 Milliarden, was einem Ergebnis von 3,49 US‑Dollar je Aktie entspricht und die Konsenserwartungen übertraf.
Im Mittelpunkt der Quartalszahlen stand auch das Umsatzwachstum: Die Erlöse stiegen um 35,1% auf NT$1,13 Billionen. Die Rentabilität blieb außergewöhnlich hoch, mit einer Bruttomarge von 66,2%, einer operativen Marge von 58,1% und einer Nettomarge von 50,5%. Nahezu drei Viertel der Waferumsätze entfielen auf fortschrittliche Fertigungstechnologien mit Strukturgrößen von 7 Nanometern und darunter.
Zugleich hoben Unternehmensvertreter hervor, dass große Kunden wie Apple und Nvidia wesentlich zur Nachfrage beigetragen hätten. Vorstandschef C.C. Wei und Finanzvorstand Wendell Huang betonten auf der Telefonkonferenz, die starken Erlöse seien von den führenden Prozessknoten getragen worden, und man erwarte auch für das zweite Quartal anhaltend hohe Nachfrage.
Nach dem Schritt, die Jahresprognose anzuheben, nannte TSMC für das zweite Quartal Einnahmen zwischen 39 und 40,2 Milliarden US‑Dollar, nach 35,9 Milliarden US‑Dollar im ersten Quartal. Damit signalisiert das Unternehmen weiteres Wachstum, wenngleich es zugleich vor möglichen Kostenrisiken warnte.
Daneben wies das Management darauf hin, die Lieferkettenresilienz durch Diversifizierung der Zuliefererbasis weiter zu stärken. Trotz der Warnung vor möglichen Kostensteigerungen bleibt das Unternehmen demnach zuversichtlich, die hohe Nachfrage nach seinen führenden Prozessknoten in den kommenden Monaten zu bedienen.