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LebensGroß: Weil Arbeit mehr ist als ein Job

Mitarbeitende schildern, warum sie bei der steirischen Organisation bleiben, wie Führung und Fehlerkultur den Alltag prägen und welche Angebote LebensGroß Beschäftigten bietet.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: LebensGroß: Weil Arbeit mehr ist als ein Job
  • Bei LebensGroß verbinden Angestellte fachliche Verantwortung, persönliche Entwicklung und eine gelebte Fehlerkultur
  • die Organisation begleitet rund 11.000 Menschen.

Nach Angaben von Beschäftigten zeichnet sich die steirische Gemeinnützige LebensGroß durch eine Arbeitskultur aus, in der Mitgestaltung und Verantwortungsübernahme im Mittelpunkt stehen. Mehrere Mitarbeitende berichten, dass sie heute in Leitungsfunktionen oder Projekten stärker eingebunden sind als zuvor. Diese Möglichkeit, inhaltlich Einfluss zu nehmen, nennen sie als zentralen Grund für ihre Bindung an die Organisation.

Zugleich betonen die Beschäftigten die Bedeutung einer offenen, wertschätzenden Kommunikation. Die Leiterin der Wohnassistenz beschreibt ihr Gefühl des ‚Wiederheimkommens‘: In einer vertrauten Struktur würden Fehler angesprochen, ohne dass sie dauerhaft das Ansehen einzelner schädigen. Diese Fehlerkultur fördere die Arbeitsqualität und stärke die Zusammenarbeit im Team, sagen Mitarbeitende, die in verschiedenen Bereichen tätig sind.

Inhaltlich reicht das Spektrum der Tätigkeiten von Schulassistenz über digitale Bildungsprojekte bis zur mobilen sozialpsychiatrischen Betreuung. Eine Mitarbeiterin im Projekt ‚Digitales Lernen‘ berichtet, ihr Verantwortungsumfang und ihr Gestaltungsspielraum hätten sich deutlich vergrößert. Ein weiterer Beschäftigter, der mehrere Stationen durchlaufen hat, hebt die internen Entwicklungsmöglichkeiten hervor, die für ihn ein entscheidendes Motivationsmoment darstellen.

Daneben nennen Angestellte konkrete Personalangebote als Ausdruck der Arbeitgeberorientierung: Vergünstigte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie Angebote zur körperlichen und psychischen Gesundheit gelten ihnen als sichtbare Zeichen der Fürsorge. Diese Leistungen sehen die Befragten als Ergänzung zur inhaltlichen Arbeit, nicht als Ersatz dafür.

Die Mitarbeitenden beschreiben ihre Tätigkeit nicht nur als berufliche Aufgabe, sondern als gesellschaftlichen Beitrag. Aktuell arbeiten demnach rund 1.900 Beschäftigte, die etwa 11.000 Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Das Leitbild, Menschen zur Selbstbestimmung zu verhelfen und ihre Potenziale zu entfalten, erscheine sowohl als programmatische Vorgabe wie auch als gelebter Alltag in den Teams.

In der Summe vermitteln die Erfahrungsberichte das Bild einer Organisation, die fachliche Kompetenz mit persönlicher Entwicklung verbindet. Für die beschriebenen Angestellten ist die Arbeit bei LebensGroß mehr als ein Job: Sie ist ein gestaltbarer Beruf mit unmittelbarer Wirkung auf die betreuten Menschen.