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Meta kündigt im Mai Abbau von rund zehn Prozent der Stellen an

Meta begründet den Schritt mit hohen Investitionen in KI‑Infrastruktur und dem Ziel, die Organisation effizienter zu machen; knapp 8.000 Stellen könnten betroffen sein.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Meta kündigt im Mai Abbau von rund zehn Prozent der Stellen an
Meta will am 20. Mai rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen und etwa 6.000 offene Stellen unbesetzt lassen, während das Unternehmen hohe Kapitalausgaben für Künstliche Intelligenz plant.

Nach Angaben einer internen Mitteilung plant Meta für den 20. Mai einen umfangreichen Personalabbau: Etwa zehn Prozent der Belegschaft sollen entlassen werden. Das Unternehmen begründet die Maßnahme mit dem Ziel, die Organisation zu verschlanken und Ausgaben auszugleichen.

Im Mittelpunkt der Entscheidung steht zugleich die starke Kapitalausweitung für Künstliche Intelligenz. Meta kündigte für das laufende Jahr Investitionen in der Infrastruktur für KI in einer Bandbreite von 115 bis 135 Milliarden US‑Dollar an. Diese hohen Ausgaben seien ein Hauptgrund für die Einschnitte in der Personalstruktur.

Nach dem Schritt will Meta zusätzlich rund 6.000 aktuell ausgeschriebene Stellen nicht besetzen. Mit knapp 79.000 Beschäftigten zum Jahreswechsel würde der kombinierte Effekt der Entlassungen und der offenen Stellen nahezu 8.000 Mitarbeiter betreffen, sofern die Zahlen in der Mitteilung zutreffen.

Gleichzeitig räumte Personalchefin Janelle Gale in der internen E‑Mail ein, dass die Bekanntgabe den Beschäftigten mehrere Wochen Unsicherheit beschere. Dem Schreiben zufolge seien die Pläne in groben Zügen vorzeitig kommuniziert worden, nachdem Einzelheiten an die Öffentlichkeit gelangt waren.

Daneben fehlt in der Mitteilung bislang eine Aufschlüsselung zu Abfindungen oder zu persönlichen Unterstützungsangeboten für Betroffene. Ebenso wurden keine Angaben zu zeitlichen Abläufen, Auswahlkriterien für Entlassungen oder zu möglichen Übergangsregelungen gemacht.