Mindestens 188 Tote bei Unwettern in Pakistan und Afghanistan
Starke Regenfälle und Sturzfluten haben in Pakistan und Afghanistan zahlreiche Todesopfer gefordert; viele einfache Wohnbauten stürzten ein, unter den Opfern sind zahlreiche Kinder.
Nach Angaben örtlicher Stellen haben Unwetter in Pakistan und Afghanistan mindestens 188 Menschen das Leben gekostet. Zu den Opfern zählen zahlreiche Kinder. In vielen betroffenen Gebieten brachen starke Niederschläge in kurzer Zeit über die Siedlungen herein und lösten Sturzfluten aus, die Wohnviertel und Verkehrswege verwüsteten.
Im Mittelpunkt der Berichte stehen eingestürzte Häuser, vor allem einfache Bauten, die den Wassermassen und dem Schlamm nicht standhielten. Augenzeugen schildern zerstörte Gebäude und überflutete Straßen; zahlreiche Familien verloren dadurch ihr Zuhause. Die Ausdehnung der Schäden variiert demnach je nach Region, konkrete Angaben zu einzelnen Orten lagen zunächst nicht vor.
Nach dem Schritt der Erstmaßnahmen sind Rettungs- und Bergungskräfte in mehreren betroffenen Gebieten im Einsatz, um Verletzte zu versorgen und eingeschlossene Menschen zu befreien. Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, Einsatzkräfte durchkämmen überflutete Gebiete und versuchen, Bewohner aus gefährdeten Zonen in Sicherheit zu bringen. Die laufenden Einsätze erschweren derzeit noch eine vollständige Erfassung von Todesopfern und Vermissten.
Zugleich steigen die humanitären Bedürfnisse in den betroffenen Regionen deutlich an. Überlebende benötigen medizinische Versorgung, Notunterkünfte und sauberes Trinkwasser, besonders Familien mit Kindern sind akut gefährdet. Die unmittelbaren Schäden an Wohnraum und Infrastruktur behindern die Versorgungslage und erschweren die Anlieferung von Hilfsgütern, wodurch die Lage vor Ort weiter angespannt bleibt.