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Paramount-Chef Ellison verspricht 30 Kinoveröffentlichungen pro Jahr – Branche zeigt sich skeptisch

David Ellison sagte auf der CinemaCon, Paramount und Warner Bros. wollten gemeinsam jährlich 30 Kinofilme herausbringen. Branchenvertreter und Kinobetreiber bezweifeln jedoch, dass dieses Volumen realistisch ist.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Paramount-Chef Ellison verspricht 30 Kinoveröffentlichungen pro Jahr – Branche zeigt sich skeptisch
  • Ellisons Plan hängt an der Zustimmung für die Übernahme von Warner Bros.
  • Experten verweisen auf historische Veröffentlichungszahlen und die Effekte früherer Fusionen.

Nach Angaben von Teilnehmenden der Kino‑Fachmesse CinemaCon kündigte David Ellison, Chief Executive von Paramount/Skydance, an, seine Firma werde — sollte die Übernahme von Warner Bros. zustande kommen — künftig jährlich 30 Filme kinotechnisch in die Kinos bringen. Die Aussage erfolgte vor mehreren tausend Kinobetreibern und wurde mit Applaus quittiert; zugleich sorgte sie in Branchenkreisen und bei Betreibern für erhebliche Skepsis über die Umsetzbarkeit eines derart hohen Produktionsvolumens.

Unterdessen werfen Kritiker organisatorische und ökonomische Fragen auf, die über die reine Zahl der Titel hinausgehen. Eine gemeinsame Liste von 30 Produktionen müsste auf 52 Wochen verteilt werden, würde um Premium‑Zeitfenster und große Leinwände konkurrieren und erhebliche Ressourcen in Entwicklung, Herstellung und Marketing erfordern. Die Branche beobachtet nun, ob aus dem Versprechen ein belastbares Programm mit klaren Definitionen für Umfang, Release‑Kategorie und Kosten wird oder ob es bei einer Ambitionsbekundung ohne konkrete Umsetzungsvorgaben bleibt.