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Russlands Großangriff trifft Dnipro besonders schwer – mindestens sieben Tote, Dutzende Verletzte

Ukrainische Kräfte melden mehr als 600 Drohnen und 47 Raketen; ein Drohnenabsturz in Rumänien beschädigt ein Wohnhaus.

Euronews 1 Min Lesezeit
Titelbild: Russlands Großangriff trifft Dnipro besonders schwer – mindestens sieben Tote, Dutzende Verletzte
Einer der größten Nachtangriffe seit 2022 trifft Dnipro am härtesten — mindestens sieben Tote, Dutzende Verletzte.

Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte startete Russland eine großangelegte nächtliche Angriffswelle mit mehr als 600 Drohnen und 47 Raketen. Demnach konnten Verteidigungskräfte 610 Luftangriffe abwehren, dennoch schlugen direkte Treffer oder herabfallende Trümmer in 30 Orten des Landes ein und verursachten Tote, Verletzte sowie erhebliche Sachschäden.

Im Mittelpunkt der Zerstörung stand die östliche Stadt Dnipro. Die Militärverwaltung der Region berichtete von einem mehr als zehnstündigen Angriff auf die Stadt; bei einem Treffer auf ein Wohnhochhaus kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, darunter ein neunjähriger Junge. Rettungskräfte suchten weiterhin nach Verschütteten, während Brände in mehreren Stadtteilen wüteten und zahlreiche Bewohner verletzt wurden.

Zugleich weitete sich der Vorfall über die Landesgrenzen aus: In Rumänien stürzte eine Drohne in die Stadt Galați, Trümmer beschädigten ein Wohngebäude und führten zur Evakuierung von mehr als 200 Menschen. Als Reaktion darauf wurden zwei britische Kampfflugzeuge alarmiert; rumänische Behörden bewerteten die Beschädigung eigenen Eigentums als einen ernsthaften Schritt angesichts wiederholter Luftraumverletzungen.

Daneben erklärten die ukrainischen Streitkräfte, die Angriffe hätten Wohngebäude, Industrieanlagen sowie Fahrzeuge zum Ziel gehabt und in mehreren Städten großflächige Brände ausgelöst. Rettungs- und Löschteams sind weiterhin im Einsatz, um Überlebende zu bergen und Brandherde zu löschen; die Ermittlungen zum vollständigen Ausmaß der Zerstörung und zur genauen Opferzahl dauern an.