Sara Duterte führt Umfrage an, trotz laufendem Amtsenthebungsverfahren
WR Numero sieht die Vizepräsidentin mit klarem Vorsprung in einer frühen Umfrage; das Ergebnis erschien, während gegen sie ein Amtsenthebungsverfahren läuft.
- WR Numero: Duterte-Carpio 36 Prozent, 17 Punkte vor dem Zweitplatzierten
- Umfrage wurde landesweit vom 10. bis 17. März erhoben.
Nach Angaben einer in Manila ansässigen Meinungsforschungsfirma führt Vizepräsidentin Sara Duterte-Carpio in einer frühen Umfrage für die Präsidentschaftswahl 2028 deutlich. Die Erhebung weist ihr 36 Prozent der Stimmen zu, womit sie vor den übrigen Nennungen an der Spitze liegt, obwohl gegen sie derzeit ein Amtsenthebungsverfahren anhängig ist.
Im Mittelpunkt der veröffentlichten Daten steht eine landesweite Befragung von 1.455 Erwachsenen, die zwischen dem 10. und 17. März durchgeführt wurde. Die Umfrage listet zwölf mögliche Kandidaten; Duterte-Carpio erreicht demnach einen Vorsprung von 17 Punkten auf Senator Raffy Tulfo, der den zweiten Platz belegt, und hat einen Abstand von 20 Punkten zur ehemaligen Vizepräsidentin Leni Robredo, die auf Rang drei liegt.
Zugleich zeigen die Zahlen, dass sich das Feld zwar auf mehrere Namen verteilt, die Rangfolge bisher klar zugunsten von Duterte-Carpio ausfällt. Die Erhebung dokumentiert eine relativ starke Führungsposition, ohne allerdings Aussagen darüber zu treffen, wie beständig diese Präferenzen über die Zeit sein könnten oder wie sie auf politische Entwicklungen reagieren würden.
Daneben enthalten die vorliegenden Angaben keine detaillierten Erklärungen für die anhaltende Popularität der Vizepräsidentin und geben auch keine Reaktionen ihrer politischen Gegner wieder. Konkrete Analysen zu regionalen Unterschieden, soziodemographischen Mustern oder möglichen Effekten des laufenden Amtsenthebungsverfahrens sind in der zusammengefassten Darstellung nicht enthalten.
Inzwischen bleibt offen, inwieweit sich das Umfragebild bis zur Wahl verändern wird. Die veröffentlichte Momentaufnahme gibt einen Hinweis auf die derzeitige Lage der Kandidaten, liefert aber keinen umfassenden Befund zu Dynamik, Motivlagen oder potenziellen Koalitionen innerhalb des philippinischen Wahlkampfs.