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Schüsse nahe des Weißen Hauses: Verdächtiger ins Krankenhaus gebracht, Zivilist verwundet

Reporter hörten Dutzende Schüsse; Secret Service schoss zurück und nahm einen mutmaßlichen Schützen außer Gefecht, Einsatzkräfte vor Ort

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Titelbild: Schüsse nahe des Weißen Hauses: Verdächtiger ins Krankenhaus gebracht, Zivilist verwundet
  • Das Gelände des Weißen Hauses wurde kurzzeitig gesperrt
  • Secret Service und FBI reagierten auf die Schüsse und sicherten den Bereich.

Nach Angaben mehrerer Augenzeugen kam es am Samstagabend nahe dem Westtor des Weißen Hauses zu einer Schießerei, während Journalistinnen und Journalisten vor Ort zahlreiche Schüsse registrierten. Pressevertreter beschrieben die Geräuschkulisse als anhaltendes Feuergefecht; einzelne Reporter schätzten die Zahl der Schüsse auf rund 30, andere berichteten von mindestens 20 Einschlägen.

Zugleich meldeten Sicherheitsbehörden, dass Beamte des Secret Service das Feuer erwidert hätten. Ein ranghoher Regierungsvertreter sagte einem lokalen Fernsehreporter, ein Mann habe außerhalb der Tore eine Schusswaffe gezeigt und zunächst drei Mal geschossen, bevor die Einsatzkräfte reagierten. Der mutmaßliche Schütze sei daraufhin offenbar außer Gefecht gesetzt worden.

Während der Schusswechsel andauerte, wurde ein Zivilist auf der Straße verletzt und vor Ort medizinisch versorgt; Informationen zum Schweregrad der Verletzung lagen bis Redaktionsschluss nicht vor. Das FBI unterstützte die Reaktion des Secret Service und erklärte, die Lage am Einsatzort untersuchen zu wollen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie sicherheitsrelevanter Ereignisse am Sitz der US‑Regierung ein; vor weniger als drei Wochen hatten Einsatzkräfte einen Mann außer Gefecht gesetzt, der in der Nähe einer offiziellen Fahrzeugkolonne aufgetreten sein soll. Ermittler der zuständigen Behörden setzten ihre Abklärungen fort und sicherten die Umgebung des Tatorts, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.