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Selenskyj warnt vor möglichem Schlag Russlands mit Oreschnik‑Rakete

Der ukrainische Präsident warnt angesichts mutmaßlicher Vorbereitungen Moskaus vor einem möglichen Vergeltungsschlag mit der Oreschnik‑Rakete; Luftalarm und Schutzaufrufe sollen die Bevölkerung schützen.

Miriam Braun 1 Min Lesezeit
Titelbild: Selenskyj warnt vor möglichem Schlag Russlands mit Oreschnik‑Rakete
Selenskyj beruft sich auf Informationen westlicher Partner und fordert die Bürger auf, Luftalarme ernst zu nehmen und Schutzbunker zu nutzen.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj besteht die Gefahr eines russischen Vergeltungsschlags mit der als Oreschnik bezeichneten Mittelstreckenrakete. Er verwies dabei auf Berichte, die demnach auch von amerikanischen und europäischen Partnern stammen, und sagte, Russland bereite einen solchen Angriff vor.

Im Mittelpunkt seiner Mitteilung stand die Warnung, dass die Hauptstadt Kiew besonders gefährdet sei. Selenskyj sprach von der Möglichkeit eines kombinierten Einsatzes verschiedener Waffentypen und forderte die Bevölkerung auf, Luftalarme ernst zu nehmen sowie Schutzbunker und sichere Räume aufzusuchen.

Zugleich meldeten die Behörden in Kiew nach einem massiven Raketen‑ und Drohnenangriff Verletzte und Sachschäden. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, mindestens drei Menschen seien verletzt worden und mehrere Wohngebäude hätten Schäden erlitten. Nach Angaben der Luftwaffe ging dem Angriff eine Warnung über den möglichen Einsatz der Oreschnik‑Hyperschallrakete voraus.

Daneben enthielt die Mitteilung keinen Zeitplan oder genaue Zielangaben; konkrete Details zu Zeitpunkt oder Umfang eines möglichen Angriffs nannte der Präsident nicht. Sein Appell richtete sich primär darauf, die Bevölkerung über die Lage zu informieren und zum sofortigen Befolgen von Schutzanweisungen zu mahnen.

Nach dem Schritt, die Öffentlichkeit zu alarmieren, wiederholten die Behörden die Aufforderung zu erhöhter Vorsicht. Luftalarme und Schutzanweisungen sollten strikt beachtet werden, betonten die verantwortlichen Stellen, um das Risiko für Zivilisten zu verringern und angemessene Schutzmaßnahmen zu ermöglichen.