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Sinkhole schließt eine Start- und Landebahn am LaGuardia Airport — Verspätungen vor Memorial Day erwartet

Ein bei einer Routinenkontrolle entdecktes Erdloch neben Runway 4/22 führte zur sofortigen Sperrung der Bahn; Notfallteams untersuchen Schaden und Reisende müssen mit Verzögerungen rechnen.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Sinkhole schließt eine Start- und Landebahn am LaGuardia Airport — Verspätungen vor Memorial Day erwartet
  • Port Authority evakuiert die betroffene Bahn und warnt vor Störungen
  • herannahende Gewitter verschärfen die Lage.

Nach Angaben der Port Authority of New York & New Jersey wurde bei einer routinemäßigen Inspektion am Mittwoch ein Sinkhole in der Nähe von Runway 4/22 am LaGuardia Airport festgestellt. Die betroffene Start- und Landebahn wurde sofort geschlossen; die Behörde kündigte an, die Sicherheit habe oberste Priorität.

Gleichzeitig sind Notfall-Bau- und Ingenieurteams vor Ort, um das Ausmaß des Schadens zu ermitteln und notwendige Reparaturen so schnell wie möglich durchzuführen. Die Port Authority rief Reisende auf, sich auf mögliche Verzögerungen und Ausfälle einzustellen und den Status ihrer Flüge vor Abreise bei den Airlines zu prüfen.

Die Sperrung trifft eine von nur zwei Pisten am LaGuardia Airport und fällt damit in eine verkehrsintensive Phase kurz vor dem Memorial Day. Diese Kombination aus Infrastrukturproblem und Wetterkapriolen erhöht das Risiko für umfangreichere Störungen im Flugplan und sorgt für zusätzliche Belastungen im ohnehin stark frequentierten Flughafenbetrieb.

Ein Sprecher von Southwest Airlines sagte, rund 20 geplante Ankünfte würden am Mittwoch verzögert, nannte dabei aber auch das Wetter als mitverantwortlichen Faktor. Delta Air Lines wies darauf hin, dass für Flüge von und nach New York eine Wetterkulanz gelte; Kunden könnten demnach Umbuchungen bis spätestens Sonntag vornehmen. Andere große Fluggesellschaften äußerten sich zunächst nicht unmittelbar.

Die Port Authority kündigte an, in den kommenden Stunden weitere Informationen zum Reparaturplan und zu einem möglichen Zeitrahmen für die Wiederinbetriebnahme der Bahn zu veröffentlichen. Bis dahin rät die Behörde Reisenden, zusätzliche Reisezeit einzuplanen und sich vor Antritt direkt bei den Airlines über Flugstatus und Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.