Trump droht Iran mit Vernichtung 'in einer Nacht' – USA intensivieren Angriffe
US-Präsident Donald Trump hat Iran mit massiven Militärschlägen gedroht, während die Kämpfe in der Region an Intensität zunehmen.
- Trump warnte, Iran könne «in einer Nacht» ausgeschaltet werden
- gleichzeitig beschrieb er eine groß angelegte Rettungsaktion nach dem Abschuss eines US-Piloten.
Nach Angaben hat US-Präsident Donald Trump Teheran offen mit umfassenden militärischen Schlägen gedroht, falls Verhandlungen scheitern. Er sagte, das Land könne »in einer Nacht« ausgehebelt werden und erhöhte so den Druck kurz vor Ablauf einer von Washington gesetzten Frist. Die Drohung richtet sich ausdrücklich gegen kritische Infrastruktur im Iran, sollte das Land den Forderungen der USA nicht nachkommen.
Im Mittelpunkt der US-Forderungen steht die Öffnung der Straße von Hormus; Trumps Äußerungen signalisierten, dass Washington notfalls auch Kraftwerke und andere Schlüsselanlagen angreifen würde. Diese Haltung folgte auf die Ablehnung eines vorgeschlagenen 45-tägigen Waffenstillstands durch Iran, das stattdessen ein dauerhaftes Kriegsende mit Garantien fordert. Demnach bestehen weiterhin tiefe Differenzen über Bedingungen und Sicherheitsgarantien.
Zugleich deutete US-Verteidigungsminister Pete Hegseth an, dass die militärischen Operationen an Umfang gewonnen hätten und weiter zunehmen könnten. Nach seinen Angaben habe es am betreffenden Tag die höchste Schlagzahl seit Beginn der Einsätze gegeben, mit Aussicht auf weitere Zunahme am folgenden Tag. Unterdessen setzten die Angriffe in der Region sich fort; es wurden mehrere neue Schläge gemeldet, an denen auch Israel und die Vereinigten Staaten beteiligt gewesen sein sollen.
Daneben schilderte Trump eine groß angelegte Rettungsaktion nach dem Abschuss eines US-Piloten, bei der zahlreiche militärische Mittel eingesetzt worden seien. Er berichtete, der Pilot habe schwer verletzt in bergigem Gelände Kontakt zu US-Kräften aufnehmen können und sei gerettet worden. Zugleich drohte Trump juristische Schritte gegen ein Medium an, das Details zu dem Vorfall veröffentlicht haben soll, und nannte die Angelegenheit eine Frage der nationalen Sicherheit.
Gleichzeitig reagierte Teheran offenbar mit Raketenschlägen in Richtung Israel und einige Golfstaaten, während die Lage in der Region weiter angespannt bleibt. Angaben zu Opfern und Schäden können nicht unabhängig verifiziert werden. Die Entwicklungen zeichnen ein Bild zunehmender Eskalation, in dem diplomatische Vermittlungsversuche und Forderungen nach dauerhaften Sicherheitsgarantien weiterhin aufeinanderprallen.