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Trump verkündet zehn Tage dauernden Waffenstillstand im Libanon nach ausgezeichneten Gesprächen

Die Feuerpause soll ein für nächste Woche geplantes Treffen zwischen israelischen und libanesischen Führungskräften ermöglichen; das Militär warnt dennoch vor Rückkehr in den Süden.

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Titelbild: Trump verkündet zehn Tage dauernden Waffenstillstand im Libanon nach ausgezeichneten Gesprächen
  • Der Waffenstillstand trat um Mitternacht in Kraft
  • Netanjahu spricht von einer Chance für ein ‚historisches Friedensabkommen‘, fordert aber die Entwaffnung der Hisbollah.

Nach Angaben von Donald Trump wurde am frühen Morgen ein zehn Tage gültiger Waffenstillstand im Libanon vereinbart, der um Mitternacht Ortszeit in Kraft trat. Auf sozialen Medien schrieb Trump, die Übereinkunft sei nach getrennten, ausgezeichneten Gesprächen mit Libanons Präsident Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erzielt worden.

Im Mittelpunkt der Übereinkunft steht ein für die kommende Woche geplantes Treffen zwischen israelischen und libanesischen Spitzenvertretern. Trump stellte die Begegnung als möglichen Schritt zur Förderung eines parallelen Friedensabkommens zwischen den USA und Iran dar. Netanjahu begrüßte die Feuerpause als Chance für ein historisches Friedensabkommen, stellte jedoch klar, die Entwaffnung der Hisbollah bleibe eine Vorbedingung.

Gleichzeitig warnte die libanesische Armee, dass Menschen, die aus dem Süden Libanons vertrieben wurden, nicht unmittelbar in ihre Heimatorte zurückkehren sollten. Nach Inkrafttreten der Feuerpause seien weiterhin vereinzelte Beschießungen gemeldet worden, hieß es; die Militärbehörden rieten zur Vorsicht angesichts der anhaltenden Gefährdungslage.

Unterdessen bleibt die Lage vor Ort fragil: Trotz der formalen Feuerpause und der angekündigten politischen Schritte beeinflussen isolierte Gefechte und Sicherheitsrisiken weiterhin die humanitäre Situation. Beobachter und das libanesische Militär betonten, dass die Lage andauernd ist und sich noch entwickeln könne.

Nach dem Schritt hin zu einer vorübergehenden Außerkraftsetzung der Kampfhandlungen kündigten Verantwortliche Gespräche an, die den Übergang zu einem stabileren Zustand erleichtern sollen. Ob die Zusicherungen und die angekündigten politischen Initiativen die Gefährdungen für Zivilisten mindern, hängt nach Einschätzung lokaler Akteure jedoch von ihrer Umsetzung in den kommenden Tagen ab.