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Kalifornien meldet einen der größten Rückgänge bei Obdachlosigkeit 2025, sagt HUD

Bundesstatistik für Januar 2025 zeigt fast 3% weniger obdachlose Menschen in Kalifornien; landesweit erstmals seit 2016 Rückgang verzeichnet.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Kalifornien meldet einen der größten Rückgänge bei Obdachlosigkeit 2025, sagt HUD
  • HUD‑Zählung registriert 181.934 Menschen ohne Unterkunft in Kalifornien
  • stärkere prozentuale Rückgänge in Illinois, Hawaii, Florida und New York.

Nach Angaben des US‑Wohnungsministeriums sank die Zahl der obdachlosen Menschen in Kalifornien in der Januar‑Zählung 2025 um nahezu 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erhebung verzeichnet für den Bundesstaat 181.934 Personen ohne dauerhafte Unterkunft und zählt Kalifornien damit zu den fünf Staaten mit den größten absoluten Rückgängen.

Im Mittelpunkt der bundesweiten Daten steht außerdem ein erstmals seit 2016 registrierter Rückgang der insgesamt gezählten obdachlosen Bevölkerung in den USA. Die Januar‑Erhebung ergab demnach landesweit 745.652 Menschen ohne festen Wohnsitz, rund drei Prozent weniger als 2024.

Die Reaktionen auf die Zahlen fielen unterschiedlich aus: Vertreter der Bundesregierung betonten die Notwendigkeit, Programme zur Förderung von Selbstständigkeit und Behandlung weiterzuentwickeln; Hilfsorganisationen wiesen darauf hin, dass viele Fortschritte auf gezielten Förderprogrammen und Notfallgutscheinen beruhen. Kritik richtete sich gegen vorgeschlagene Kürzungen bei Mitteln für dauerhaften Wohnraum, weil solche Einschnitte erreichte Erfolge gefährden könnten.

Die Erhebung basiert auf der jährlich vorgeschriebenen Point‑in‑Time‑Zählung, die Personen an einem einzigen Nachtzeitpunkt in Unterkünften oder im Freien erfasst. Sie bietet einen punktuellen Vergleichswert für Januar 2025, ohne jedoch eine detaillierte Ursachenanalyse für die regional unterschiedlichen Veränderungen zu liefern.