US und Iran beginnen in Islamabad Gespräche über Ende des 40‑tägigen Kriegs
Delegationen unter Leitung von US‑Vizepräsident JD Vance und Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf treten in Islamabad zu Verhandlungen zusammen; Themen reichen von der Straße von Hormuz bis zu eingefrorenen Vermögenswerten.
- Ziel der Gespräche ist eine dauerhafte Beendigung der seit 40 Tagen andauernden Kampfhandlungen
- Verhandelt wird sowohl über strategische Sicherheitsfragen als auch finanzielle Hebel.
Nach Angaben vor Ort haben die USA und Iran in Islamabad formelle Gespräche aufgenommen, die auf eine dauerhafte Beilegung des seit 40 Tagen andauernden Kriegs zielen. Die delegationsführenden Spitzenvertreter trafen am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt ein und eröffneten Verhandlungen, mit denen beide Seiten eine Fortsetzung der Gefechte verhindern und dauerhafte Sicherheitsgarantien ausloten wollen.
Im Mittelpunkt der US‑Delegation steht Vizepräsident JD Vance; die iranische Seite wird von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Die Zusammenkunft erfolgt zu einem Zeitpunkt anhaltender regionaler Spannungen, die sich unter anderem in Störungen bedeutender Seewege und in wirtschaftlichen Verwerfungen niedergeschlagen haben. Vor diesem Hintergrund sollen politische, militärische und wirtschaftliche Aspekte gleichzeitig behandelt werden.
Zugleich umfassen die Gespräche nach den verfügbaren Angaben eine Reihe konkreter Kernpunkte: neben der Aushandlung einer Waffenruhe stehen die Sicherheit in der Straße von Hormuz, Fragen zum iranischen Atomprogramm und die Problematik eingefrorener Vermögenswerte auf der Agenda. Diese Themen gelten als entscheidend dafür, ob eine Beilegung der Kampfhandlungen dauerhaft abgesichert und die regionale Stabilität wiederhergestellt werden kann.
Daneben spielt die Rolle Pakistans als Gastgeber eine zentrale Rolle für den Fortgang der Verhandlungen. Islamabad war bereits in vorangegangenen Vermittlungsschritten aktiv, die zu einer befristeten Feuerpause geführt hatten, und bietet beiden Delegationen nun einen neutralen Verhandlungsort. Die Gastgeberseite betonte die Möglichkeit substantieller Gespräche in der Hauptstadt, um Fortschritte bei den strittigen Punkten zu erzielen.
Unterdessen bleibt offen, wie schnell konkrete Ergebnisse erzielt werden können; die Komplexität der verhandelten Fragen lässt mittelfristige Verhandlungsschritte und mögliche Zwischenabkommen erwarten. Beobachter rechnen damit, dass sowohl technische Vereinbarungen zu finanziellen Mechanismen als auch politische Zusagen zur Sicherung der Seewege Teil eines umfassenderen Pakets sein müssten, um eine dauerhafte Beendigung der Kampfhandlungen zu ermöglichen.