Von der Junta eingesetztes Parlament in Myanmar kommt erstmals seit 2021 wieder zusammen
Neue Versammlung, dominiert von Militärangehörigen und Ex-Generälen, soll der Herrschaft der Junta eine demokratische Fassade geben, die UN und EU als Schein betrachtet haben.
- Das von der Militärjunta kontrollierte Parlament tagt erstmals seit dem Putsch 2021
- UN und EU hatten dem Gremium Legitimität abgesprochen.
Das von der Militärjunta eingesetzte Parlament in Myanmar ist erstmals seit dem Staatsstreich 2021 zusammengetreten. Die neue Versammlung ist nach Angaben der Berichterstattung mit Angehörigen des Militärs und ehemaligen Generälen besetzt.
Die Zusammenkunft hat erklärtermaßen das Ziel, der seit dem Putsch herrschenden Militärführung eine parlamentarische Legitimation zu verschaffen. Internationale Institutionen, unter anderem die Vereinten Nationen und die Europäische Union, hatten das Gremium zuvor als Scheinlegislatur zurückgewiesen.
Details zu Tagesordnung, konkreten Beschlüssen oder zur Zusammensetzung der Führungsgremien wurden in der verfügbaren Berichterstattung nicht weiter ausgeführt.