Weißes Haus: Trump besprach Irans Angebot zur Wiederöffnung der Straße von Hormus mit Sicherheitsberatern
Das Weiße Haus bestätigte, dass Präsident Trump mit seinem nationalen Sicherheitsteam über ein iranisches Angebot zur Öffnung der Straße von Hormus gesprochen hat. Iran schlug demnach eine Wiederaufnahme der Schifffahrt im Tausch gegen das Ende der Blockade und das Kriegsende vor.
- Karoline Leavitt bestätigte eine Beratung Trumps mit Sicherheitsberatern
- Außenminister Marco Rubio äußerte scharfe Vorbehalte gegen eine Regelung mit iranischer Mitsprache.
Nach Angaben des Weißen Hauses traf sich Präsident Donald Trump am Montagvormittag mit seinem nationalen Sicherheitsteam und besprach dabei ein iranisches Angebot zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Die Pressesprecherin des Hauses, Karoline Leavitt, sagte, die Inhalte der Unterredung hätten das Thema aufgegriffen, nannte aber keine Details über konkrete Entscheidungsabsichten des Präsidenten.
Im Mittelpunkt des vorgeschlagenen Abkommens stand demnach die Bedingung, dass Iran die Meeresstraße wieder zugänglich macht, wenn die USA ihre Blockade aufheben und der Krieg beendet sei. Verhandlungen über Irans Atomprogramm sollten nach diesem Plan zunächst zurückgestellt werden und zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt werden, wie aus den vorliegenden Formulierungen hervorging.
Nach dem Schritt, geplante Gespräche zwischen Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Sondergesandtem Steve Witkoff und iranischen Vertretern in Pakistan abzusagen, rückte das Thema erneut in den Fokus. Trump hatte die Treffen am Wochenende kurzfristig gestrichen; dazu veröffentlichte er eine knappe Mitteilung in sozialen Medien, ohne näher auf die inhaltlichen Gründe einzugehen.
Daneben bleibt unklar, ob die Administration bereit wäre, die Blockade vor dem Abschluss einer umfassenden, ausgehandelten Vereinbarung zu lockern. Leavitt betonte, sie wolle weder dem Präsidenten noch seinem nationalen Sicherheitsteam vorgreifen und verwies auf angekündigte weitere Stellungnahmen des Präsidenten und seines Teams. Konkrete Entscheidungen oder Folgemaßnahmen wurden bislang nicht genannt.