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Bill Gates sagt vor Kongressausschuss, er habe niemals jemanden victimisiert

Der Microsoft‑Mitgründer trat in einer geschlossenen Sitzung vor dem House Committee on Oversight and Reform auf und beantwortete Fragen zu seiner früheren Verbindung mit Jeffrey Epstein.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Bill Gates sagt vor Kongressausschuss, er habe niemals jemanden victimisiert
Gates erklärte, er habe keine Hinweise auf fortgesetzte kriminelle Handlungen durch Epstein gesehen und habe den Kontakt nach 2014 abgebrochen.

Die Kernentwicklung: Bill Gates ist in einer geschlossenen Anhörung des House Committee on Oversight and Reform zu seinem früheren Umgang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befragt worden und betonte zu Beginn der Sitzung, er habe niemals jemanden victimisiert und habe keine Anzeichen für fortgesetzte kriminelle Aktivitäten von Epstein wahrgenommen.

Gates sagte, die Bekanntschaft habe 2011 über Personen aus seinem professionellen und philanthropischen Umfeld zustande gekommen. Die ersten Treffen seien auf die Ziele seiner gemeinnützigen Arbeit ausgerichtet gewesen; er nannte drei vorläufige Gespräche in 2011 und zwei in 2012. In den Jahren 2013 und 2014 hätten sich die Unterhaltungen ausgeweitet und sich auf mögliche Strukturen für größere Spenden konzentriert, darunter donor‑advised funds, sowie auf das Ansprechen angeblich spendebereiter Personen.

Der Milliardär erklärte, er habe von Anfang an klargestellt, dass Epstein keine operative Rolle erhalten oder bezahlt werden solle. Nachdem Epstein 2014 eine Gruppe potenzieller Spender zusammengeführt habe, habe Gates entschieden, dass keine ernsthaften Absichten zur Zusammenarbeit bestanden. Er beendete daraufhin die Kontakte und setzte die Kommunikation aus; laut seiner Darstellung endeten die Interaktionen im Dezember 2014.

Zugleich schilderte Gates, dass in derselben Periode ein Mitarbeiter seines privaten Büros im Begriff gewesen sei, das Team zu verlassen, und Epstein an den Verhandlungen über die Trennungsbedingungen beteiligt gewesen sei. Diese Einbindung habe zu E‑Mail‑Austausch, Telefonaten und Treffen zwischen Mitgliedern seines Teams und Epstein geführt, das letztlich vereinbarte Arrangement habe sich jedoch nicht wesentlich von früheren Absprachen unterschieden.

Gates räumte ein, er habe die Einführung ohne die gebotene kritische Prüfung akzeptiert und wisse heute mehr über das Ausmaß von Epsteins Straftaten als damals. Er berichtete zudem, Epstein habe nach der Trennung versucht, Informationen über private Angelegenheiten zu nutzen, um die Beziehung fortzusetzen; diese Versuche seien gescheitert. Die Anhörung fand hinter verschlossenen Türen statt; ein Transkript des Gesprächs soll später veröffentlicht werden. Gates bekräftigte seine Unterstützung für die Herausgabe der Epstein‑Akten und äußerte die Hoffnung, dass die Untersuchungen den Opfern Gerechtigkeit verschaffen können.