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Wolfgang Kubicki kandidiert: Kampf um FDP-Vorsitz spitzt sich zu

Der 74-jährige Bundestagsvize will beim FDP-Parteitag im Mai gegen Henning Höne antreten. Christian Dürr zieht seine Kandidatur zurück und unterstützt Kubicki.

JKCM News / dpa-Extrakt 1 Min Lesezeit
Titelbild: Wolfgang Kubicki kandidiert: Kampf um FDP-Vorsitz spitzt sich zu
Kubicki will die wirtschaftsliberalen Kernbotschaften der FDP schärfer herausstellen und verlorene Wähler zurückgewinnen.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur hat Wolfgang Kubicki seine Kandidatur für den Parteivorsitz der FDP erklärt. Der 74-Jährige tritt beim Parteitag im Mai gegen den nordrhein-westfälischen Landeschef Henning Höne an und strebt damit die Führung der Liberalen an.

Zugleich zog der amtierende Parteichef Christian Dürr seine eigene Bewerbung zurück und sprach seine Unterstützung für Kubicki aus. Damit kristallisiert sich innerhalb der Partei ein klarer Zweikampf um die Spitze heraus, nachdem die FDP in jüngster Zeit bei Landtagswahlen Sitze verloren hat und in Umfragen nur noch bei rund drei Prozent liegt.

Im Mittelpunkt von Kubickis Ankündigung steht die Forderung nach einer deutlicheren Schwerpunktsetzung auf wirtschaftsliberale Themen. Er betont, die Partei müsse ihre Kernbotschaften klarer kommunizieren, die Bürgerrechte schützen und sich von ideologischen Positionen der politischen Konkurrenz abgrenzen, um verlorene Wähler zurückzugewinnen.

Daneben machte Kubicki deutlich, er wolle die Liberalen als glaubwürdige Kraft für wirtschaftliche Vernunft positionieren. Seine Bewerbung liest sich als Versuch, die strategische Ausrichtung der Partei neu zu justieren und verlorenes Vertrauen in Teilen der Wählerschaft zurückzugewinnen.

Unterdessen bleibt der formale Ablauf des Wettbewerbs an den Parteitag im Mai gebunden; Zeitplan und Auswahl eines künftigen Führungsteams sind noch offen. Die Konkretisierung von Programm und Personal wird in den kommenden Wochen entscheidend dafür sein, wie die FDP in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.