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Zwei Euro je Packerl: Umstrittene Paketabgabe soll Ende September starten

Die Pauschale von zwei Euro pro Sendung soll Ende September in Kraft treten; von der Abgabe ausgenommen werden demnach B2B‑Onlineshops und kleinere Unternehmen.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Zwei Euro je Packerl: Umstrittene Paketabgabe soll Ende September starten
  • Die geplante Paketabgabe trifft vor allem private Onlinekäufe
  • für Geschäftskunden und kleine Firmen sind Ausnahmen vorgesehen.

Nach Angaben aus der Berichterstattung plant Österreich die Einführung einer Paketabgabe: Demnach sollen Verbraucherinnen und Verbraucher ab Ende September für jede Sendung eine Pauschale von zwei Euro zahlen. Die zeitliche Festlegung auf ‚Ende September‘ würde die Maßnahme noch vor dem Weihnachtsgeschäft wirksam werden lassen und damit die saisonale Bestellflut betreffen.

Im Mittelpunkt der Regelung steht eine einheitliche Gebühr von zwei Euro pro Packerl. Diese Pauschale ist in den verfügbaren Textauszügen als allgemeine Einzelzustellungsgebühr beschrieben und richtet sich offenbar primär an private Onlinekäufe. Konkrete Berechnungsmodalitäten, etwa für Sammelsendungen oder anteilige Erhebungen bei Mehrfachlieferungen, werden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

In der Berichterstattung wird die Maßnahme als umstritten bezeichnet, was auf erwartete Debatten über die Auswirkungen auf Verbraucherpreise und den Onlinehandel hinweist. Diskussionen könnten sich etwa um die Verlagerung von Kosten auf Endkundinnen und Endkunden sowie um mögliche Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Händler drehen. Konkrete Stellungnahmen von Branchenvertretern oder der Regierung sind in den vorliegenden Textauszügen nicht enthalten.