Zwei Tote nach Kentern von Schulbooten vor Henoko in Okinawa
Zwei Boote mit 21 Personen kenterten bei einem Beobachtungs-Ausflug an der umstrittenen US-Stützpunkt-Relocation in Henoko; eine 17-jährige Schülerin und der 71-jährige Kapitän starben.
- Boote mit Kyoto-Schülern kentern offenbar durch große Welle
- 21 Personen gerettet, zwei später tot.
Zwei Menschen sind gestorben, nachdem zwei Ausflugsboote mit insgesamt 21 Insassen am Montag vor Henoko an der Küste von Okinawa gekentert sind. Die Japanische Küstenwache gab an, alle Personen aus dem Wasser geborgen zu haben; eine 17-jährige Schülerin und der 71-jährige Kapitän eines der Boote wurden später tot festgestellt.
Bei den Opfer handelt es sich um die Schülerin Tomoka Takeishi und den Kapitän Hajime Kanai. Von den 21 an Bord waren 18 Schülerinnen und Schüler einer Oberschule aus Kyoto, die die Henoko-Region im Rahmen eines Friedenserziehungsprogramms beobachten sollten. Die beiden Boote trugen die Namen Heiwa Maru (10 Personen) und Fukutsu (acht Personen).
Rettungskräfte meldeten, dass die Boote offenbar durch eine große Welle umgeschlagen seien. Takeishi trug zum Zeitpunkt des Kenterns eine Schwimmweste. Zwei weitere Personen erlitten Verletzungen, deren Zustand nach Angaben der Behörden nicht lebensbedrohlich ist.