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Apple lotet Produktion bei Intel und Samsung aus – noch keine Aufträge erteilt

Cupertino prüft Optionen jenseits von TSMC, nachdem Chip‑Engpässe das Wachstum gedämpft haben; Apple führte Gespräche mit Intel und inspizierte eine Samsung‑Fabrik in Texas.

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Titelbild: Apple lotet Produktion bei Intel und Samsung aus – noch keine Aufträge erteilt
  • Apple hat Vorgespräche mit Intel geführt und eine im Bau befindliche Samsung‑Fabrik in Texas besichtigt
  • TSMC bleibt führend bei Drei‑Nanometer‑Chips.

Nach Angaben aus dem Konzernumfeld lotet Apple erstmals konkret Alternativen zu seinem langjährigen Fertigungspartner TSMC aus. Demnach hätten Apple‑Vertreter Vorgespräche mit Intel geführt und zudem eine im Bau befindliche Samsung‑Fabrik in Texas besichtigt. Bislang seien jedoch noch keine Aufträge vergeben worden, heißt es. Die Gespräche bewegten sich demnach auf einer frühen, vorbereitenden Ebene; konkrete Vertragsverhandlungen lägen nicht vor.

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die strategische Frage der Lieferketten‑Diversifizierung. Apple entwirft seit mehr als einem Jahrzehnt seine wichtigsten Prozessoren selbst und lässt sie bislang nahezu ausschließlich von TSMC in Taiwan fertigen. Die aktuellen iPhone‑ und Mac‑Modelle basieren auf Chips, die im fortschrittlichen Drei‑Nanometer‑Verfahren hergestellt werden; in diesem hochmodernen Fertigungssegment gilt TSMC weiterhin als technologischer Vorreiter.

Daneben betonen die Informanten, dass technische Reife und Produktionskapazität für Drei‑Nanometer‑Produkte zentrale Kriterien bleiben. Der Besuch der Baustelle in Texas signalisiere Interesse an einer zusätzlichen Lieferquelle, ohne jedoch die technische Überlegenheit und Erfahrung von TSMC im gleichen Fertigungsbereich infrage zu stellen. Sollte Apple tatsächlich Bestellungen außerhalb Taiwans erwägen, würden solche Entscheidungen demnach stark von Qualitätsanforderungen und der Verfügbarkeit moderner Produktionsprozesse abhängen.