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Bayer übertrifft zum Jahresstart Analystenerwartungen dank starkem Agrargeschäft

Bereinigtes Ebitda steigt um neun Prozent; Umsatz fällt nominal, währungsbereinigt wächst er. Management hebt unbereinigte Jahresziele leicht an.

Handelsblatt 1 Min Lesezeit
Titelbild: Bayer übertrifft zum Jahresstart Analystenerwartungen dank starkem Agrargeschäft
Bayer meldet ein stärkeres operatives Ergebnis als erwartet, getragen von einer Erholung in der Agrarsparte nach der Einigung im Lizenzstreit.

Nach Angaben des Leverkusener Konzerns fiel das operative Ergebnis zum Jahresauftakt besser aus als Analysten prognostiziert hatten. Das bereinigte Ebitda stieg um neun Prozent auf 4,45 Milliarden Euro und übertraf damit den Konsens von durchschnittlich 3,93 Milliarden Euro deutlich.

Zugleich ging der Umsatz nominal um mehr als zwei Prozent auf 13,41 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigt verzeichnete Bayer jedoch ein Wachstum von gut vier Prozent, was die Konzernführung als Hinweis auf die zugrunde liegende operative Stärke wertete.

Im Mittelpunkt der positiven Entwicklung stand die Agrarsparte. Sie profitierte von der Beilegung eines Lizenzstreits mit dem US-Konkurrenten Corteva und von einer Erholung bei bestimmten Unkrautvernichtern auf dem US-Markt. Diese Entspannung verschaffte dem Segment spürbaren Rückenwind und trug maßgeblich zum Anstieg des Gesamt-Ebitda bei.

In Reaktion auf die Quartalszahlen bestätigte die Konzernführung den währungsbereinigten Ausblick für 2026 und passte die Zielspannen auf unbereinigter Basis leicht an. Für das laufende Jahr erwartet Bayer nun einen Umsatz von 44,5 bis 46,5 Milliarden Euro (zuvor 44 bis 46) und ein Ergebnis vor Sondereinflüssen von 9,4 bis 9,9 Milliarden Euro (zuvor 9,1 bis 9,6), wobei das Management die Anpassung auf veränderte Wechselkurse zurückführt.