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Neuer E-Control-Chef Strebl setzt auf Ergebnisorientierung und Unabhängigkeit

Michael Strebl will die Regulierungsbehörde anhand messbarer Ergebnisse bewerten und hebt ihre Unabhängigkeit hervor.

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Titelbild: Neuer E-Control-Chef Strebl setzt auf Ergebnisorientierung und Unabhängigkeit
Strebl kündigt Ergebnisorientierung an und betont die Notwendigkeit einer glaubwürdigen, unabhängigen Aufsicht.

Nach Angaben steht die für den Energiemarkt zuständige Regulierungsbehörde unter erheblichem Druck. Michael Strebl, der aus der Energiewirtschaft stammt und kürzlich die Leitung übernommen hat, machte deutlich, dass er die Arbeit der Behörde an konkreten, überprüfbaren Resultaten messen lassen will. Seine Botschaft richtet sich sowohl an die interne Organisation als auch an externe Anspruchsgruppen.

Im Mittelpunkt seiner Ankündigungen steht die Unabhängigkeit der Aufsicht. Strebl betonte, die Behörde müsse als glaubwürdige Instanz auftreten, die frei von außenpolitischem oder wirtschaftlichem Druck Entscheidungen trifft. Nur so lasse sich die Stabilität und Funktionsfähigkeit des Energiemarkts sichern.

Nach dem Schritt zur Leitung der Behörde verwies Strebl auf seinen beruflichen Hintergrund in der Energiewirtschaft. Diese Erfahrung ermögliche ihm, regulatorische Anforderungen mit der praktischen Realität der Branche zu verbinden. Er sieht darin eine Grundlage, um gesetzliche Vorgaben sachgerecht umzusetzen und zugleich belastbare Leistungsindikatoren zu entwickeln.

Zugleich stellte Strebl die Bedeutung klarer Prioritäten innerhalb der Behörde heraus. Er kündigte an, konkrete Zielgrößen definieren zu wollen, an denen die Arbeitsbilanz der Regulierungsbehörde gemessen werden kann. Damit sollen Transparenz und Rechenschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit gestärkt werden.

Daneben unterstrich Strebl, dass Ergebnisorientierung nicht nur Messbarkeit bedeutet, sondern auch nachvollziehbare Maßnahmen und überprüfbare Fortschritte. Seine Aussagen deuten auf eine Führung, die stärker am Output statt an Absichtserklärungen ausgerichtet sein will und die operative Arbeit der Behörde systematischer bewerten möchte.