Peloton übertrifft Umsatzschätzungen – Abo-Preiserhöhungen und Geräteverkäufe stützen Ergebnis
Peloton erzielte im dritten Fiskalquartal höhere Erlöse als erwartet und hob verbesserte Profitabilität sowie einen deutlich gestiegenen freien Cashflow hervor.
- Umsatz übertrifft Schätzungen, getragen von Geräteverkäufen und Aboerlösen
- Ergebnis je Aktie liegt knapp unter Analystenerwartungen.
Nach Angaben des Unternehmens übertraf Peloton im dritten Fiskalquartal die Umsatzerwartungen der Wall Street. Für das Quartal bis zum 31. März meldete Peloton Erlöse von 630,9 Millionen US‑Dollar und lag damit über der von LSEG ermittelten Schätzung von 617,6 Millionen Dollar.
Zugleich fiel das Ergebnis je Aktie nur knapp unter den Prognosen: Der Nettogewinn belief sich auf 26,4 Millionen Dollar, entsprechend 6 US‑Cent je Aktie, verglichen mit einer erwarteten Gewinnkennziffer von 7 Cent je Aktie. Das Management hob hervor, dass sich der freie Cashflow im Jahresvergleich deutlich verbessert habe und um nahezu 60 Prozent zulegte.
Im Mittelpunkt der Geschäftsentwicklung standen bessere Geräteverkäufe sowie das Abonnementgeschäft. Die Erlöse aus Connected‑Fitness‑Abonnements beliefen sich auf 202,9 Millionen Dollar und lagen damit über der Schätzung von rund 196 Millionen Dollar; die gesamten Aboeinnahmen wuchsen um zwei Prozent auf 428 Millionen Dollar. Gleichzeitig sank die Zahl der zahlenden Connected‑Fitness‑Abonnenten im Jahresvergleich auf 2,66 Millionen.
Daneben führt Peloton einen Teil des positiven Umsatztrends auf Preisanpassungen bei Abonnements zurück. CEO Peter Stern bezeichnete die im vorangegangenen Quartal eingeführten Preiserhöhungen als wertorientierten Schritt und verwies darauf, dass seit den Anpassungen erheblicher Mehrwert in das Angebot integriert worden sei. Er betonte zudem, dass bereits eingeplante strategische Partnerschaften, etwa mit Spotify, in die Umsatzprognosen eingeflossen seien.
In der Aussicht bestätigte das Unternehmen eine angehobene Umsatzprojektion für das laufende Fiskaljahr. Peloton erwartet nun Gesamterlöse zwischen 2,42 und 2,44 Milliarden Dollar und nannte zugleich Maßnahmen zur Sortimentssteuerung sowie neue Produktangebote für den kommerziellen Einsatz, mit denen Wachstum und Margen weiter gestützt werden sollen.