Heineken soll Markteintritt im Iran mit Hilfe des Neffen von Ali Larijani angestrebt haben
Der zweitgrößte Braukonzern der Welt habe vor einigen Jahren versucht, in den iranischen Markt vorzudringen und dafür einen lokalen Geschäftspartner sowie einen politisch gut vernetzten Vermittler eingebunden.
- Vor einigen Jahren unternahm Heineken offenbar den Versuch, im Iran Fuß zu fassen
- beteiligt gewesen sein sollen ein iranisches Unternehmen und ein Neffe des Politikers Ali Larijani.
Nach Angaben der vorliegenden Recherchen unternahm der weltweit zweitgrößte Bierkonzern vor einigen Jahren einen Versuch, in den iranischen Markt einzusteigen. Für diese Initiative setzte das Unternehmen demnach nicht allein auf einen etablierten lokalen Geschäftspartner, sondern band zusätzlich eine Person aus dem politischen Umfeld ein.
Im Mittelpunkt der Verbindungen stand demnach ein Neffe von Ali Larijani, einem in der iranischen Politik bekannten Akteur. Die familiäre Verbindung wird in den vorliegenden Informationen als politisch gut vernetzt beschrieben und sollte demnach den Markteintritt erleichtern, indem lokale Kontakte und Zugänge geöffnet werden konnten.
Zugleich ist aus den verfügbaren Angaben ersichtlich, dass der angestrebte Markteintritt über eine Kooperation mit einem iranischen Unternehmen organisiert werden sollte. Konkrete Details zu Vertragsinhalten, Umfang der Beteiligung oder zu finanziellen Strukturen der geplanten Zusammenarbeit sind in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Daneben werfen die beschriebenen Verbindungen Fragen zur Auswahl lokaler Partner und zu Risikoabschätzungen bei internationalen Expansionsversuchen auf. Konkrete Aussagen zu möglichen rechtlichen Folgen, zur Reaktion betroffener Parteien oder zu weiteren Schritten des Konzerns finden sich in den verfügbaren Informationen nicht.