Brent nahe 100 USD: Ölpreise steigen weiter im dritten Kriegswochen‑Konflikt
Brent‑ und WTI‑Futures bleiben auf hohem Niveau, Marktreaktion folgt Schiffsangriffen und politischen Aussagen der US‑Führung.
- Brent‑Futures um ~99 USD
- Markt beunruhigt wegen Sperrung der Straße von Hormus und anhaltender Kämpfe.
Die globalen Ölpreise blieben am Morgen nahe der Marke von 100 US‑Dollar pro Barrel: Brent‑Futures notierten bei rund 99,3 USD, WTI bei etwa 93,8 USD, wie Handelsdaten zeigen.
Die Entwicklung setzt sich im dritten Woche des Kriegs zwischen den USA/Israel und Iran fort. Mehrere Schiffe in und nahe der Straße von Hormus sind nach Berichten in den vergangenen Tagen getroffen worden, was die Sorge über Angebotsunterbrechungen verstärkt. Weitere Treibstoffentlastungen, etwa große Freigaben aus strategischen Reserven, haben die Preisrallye bisher nicht neutralisiert.
Bi‑politische Signale trugen zur Nervosität bei: US‑Präsident äußerte sich in Sozialen Medien zur Bereitschaft der USA für einen längeren Konflikt; der neue iranische Oberste Führer kündigte an, den Widerstand fortzusetzen. Analysten sehen in der anhaltenden Unsicherheit einen Treiber für die jüngsten starken Wochengewinne bei Öl.
Marktkommentare weisen darauf hin, dass ein andauernder Verschluss der Schiffspassage und weitere Angriffe auf Tanker die Preise weiter stützen könnten. Die Internationale Energieagentur hat trotzdem eine umfangreiche Freigabe von Reserven beschlossen, und Teile der US‑Politik lockerten bestimmte Exportrestriktionen, die jedoch den kurzfristigen Angebotsdruck bislang nicht vollständig ausgleichen.