China signalisiert Tarifsenkungen und erleichterten Marktzugang für US‑Agrarprodukte nach Trump‑Xi‑Treffen
Nach einem Treffen von Xi und Trump vereinbarten Peking und Washington vorläufige Schritte zu Zollsenkungen, Registrierungen von US‑Rindfleischbetrieben und dem Abbau nichttarifärer Hindernisse.
- Peking und Washington haben nach dem Staatsbesuch von US‑Präsident Trump erste Schritte zur Normalisierung des Agrarhandels vereinbart
- viele Details und Zeitpläne bleiben jedoch offen.
Nach Angaben der chinesischen Handelsbehörde erzielten China und die Vereinigten Staaten nach dem Gespräch zwischen Staatschef Xi Jinping und US‑Präsident Donald Trump eine vorläufige Einigung zur Ausweitung des Agrarhandels. Zentrale Elemente seien demnach gegenseitige Zollsenkungen und Maßnahmen zur Behandlung nichttarifärer Handelshemmnisse. Die Behörde betonte, die Absprachen seien vorläufig und sollten so bald wie möglich abgeschlossen werden.
Zugleich verwies die chinesische Seite auf den drastischen Einbruch der Agrarlieferungen aus den USA nach den wechselseitigen Zollerhöhungen: Demnach fiel der Warenverkehr 2025 um 65,7 Prozent auf 8,4 Milliarden US‑Dollar. Trotz dieses Rückgangs hatte China bereits seit einem Treffen im Oktober wieder Importe bestimmter US‑Agrarprodukte aufgenommen, heißt es in der Mitteilung.
Inzwischen kündigte Peking Fortschritte bei der Lösung nichttarifärer Hindernisse an. Dazu zählt die Behandlung von US‑Bedenken zur Registrierung von Rindfleischbetrieben sowie zur Zulassung von Geflügellieferungen aus einzelnen Bundesstaaten. Als konkreten Schritt verlängerte China am Freitag die Registrierungen von 425 zuvor ausgelaufenen US‑Rindfleischwerken um fünf Jahre und erteilte für 77 weitere Anlagen neue fünfjährige Zulassungen.
Daneben bewerteten Vertreter der US‑Seite die Einigung als Zwischenschritt hin zu höheren bilateralen Handelsströmen. Der US‑Handelsbeauftragte erklärte, Washington erwarte innerhalb der kommenden drei Jahre Einkäufe von US‑Agrarprodukten in einer Größenordnung mit zweistelliger Milliardenhöhe; nähere Angaben zu Produktgruppen, Volumen oder zeitlichen Abläufen wurden jedoch nicht genannt. Peking forderte zugleich eine zügige Finalisierung der Vereinbarungen.