JKCM News
Startseite
Amerika

Elon Musks xAI sieht sich rechtlicher Gegenwehr nach Genehmigung für Gaskraftwerk in Mississippi gegenüber

Mehrere Umwelt- und Bürgerrechtsorganisationen verlangen die Rücknahme einer Genehmigung, mit der xAI den Bau eines großen erdgasbetriebenen Kraftwerks in Southaven ermöglichen kann.

JKCM News 1 Min Lesezeit
Titelbild: Elon Musks xAI sieht sich rechtlicher Gegenwehr nach Genehmigung für Gaskraftwerk in Mississippi gegenüber
Umweltgruppen beantragen eine Anhörung und kritisieren unvollständige Emissionsabschätzungen sowie ein offenbar beschleunigtes Genehmigungsverfahren.

Nach Angaben der eingereichten Petition fordern mehrere gemeinnützige Organisationen in Mississippi die Rücknahme der Genehmigung für ein geplantes erdgasbetriebenes Kraftwerk des KI-Unternehmens xAI in Southaven. Zu den Klägern zählen die NAACP, Young, Gifted & Green und die Safe and Sound Coalition; rechtlich vertreten werden sie vom Southern Environmental Law Center.

Die vom Mississippi Department of Environmental Quality (MDEQ) erteilte Genehmigung vom 10. März gestattet xAI, in DeSoto County insgesamt 41 dauerhaft installierte, erdgasbetriebene Turbinen zu betreiben. xAI plant demnach, die Anlage zur Stromversorgung seiner Rechenzentren in der Region zu nutzen, darunter das bestehende Colossus 2 in Memphis sowie eine im Bau befindliche Einrichtung in Southaven namens Macrohardrrr.

Die erteilte Autorisierung erfolgte in Form einer Prevention of Significant Deterioration (PSD)-Genehmigung, eines Bundesstandards für bedeutende Emissionsquellen wie großangelegte Kraftwerke. Solche Genehmigungen werden üblicherweise nach längeren Abstimmungsprozessen zwischen Bundes- und Landesbehörden sowie der Öffentlichkeit geprüft; die Kläger sehen im vorliegenden Fall Abweichungen von diesem Praxisstandard.

Zugleich verweist die Einreichung auf die breitere Debatte über die Umwelt- und Gesundheitsfolgen des Ausbaus energieintensiver Infrastruktur für KI-Anwendungen. SpaceX hatte xAI im Februar übernommen; in Berichten wird die kombinierte Einheit mit einem Wert von 1,25 Billionen US-Dollar genannt und ein Börsengang erwartet. Konkrete Entscheidungen über mögliche Auflagen oder die Rücknahme der Erlaubnis stehen nun im Rahmen des laufenden Verfahrens aus.