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Felix Rosenqvist gewinnt engstes Indianapolis 500 der Geschichte um 0,0233 Sekunden

Nach mehreren späten Rennunterbrechungen setzte sich Rosenqvist in einer spektakulären Schlussphase außen an David Malukas vorbei und gewann mit dem knappsten Vorsprung in der Geschichte des Rennens.

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Titelbild: Felix Rosenqvist gewinnt engstes Indianapolis 500 der Geschichte um 0,0233 Sekunden
Rosenqvist schiebt sich in den letzten 50 Fuß außen an Malukas vorbei und entscheidet das Indianapolis 500 mit nur 0,0233 Sekunden Vorsprung.

Nach Angaben der Rennberichte gewann Felix Rosenqvist das Indianapolis 500 und fuhr den engsten Zieleinlauf in der Geschichte dieses Rennens ein. Der Schwede setzte in den letzten 50 Fuß vor der Ziellinie außen zum entscheidenden Überholmanöver an und verwies David Malukas auf Rang zwei – der Abstand betrug nur 0,0233 Sekunden.

Zugleich war die Schlussphase von mehreren Zwischenfällen geprägt, die das Feld immer wieder durcheinanderwarfen. Sieben Runden vor dem Ende kam es zu einem schweren Unfall des Rookies Caio Collet; sein Fahrzeug geriet in Brand und blieb in der Auslaufzone liegen. Nach einer rund zehnminütigen roten Flagge wurde das Rennen neu gestartet, woraufhin Marcus Armstrong und Malukas das Feld anführten.

Inzwischen kehrte die Spannung zurück, als mit noch etwa 3 1/2 Runden zu fahren eine Gelbphase ausgelöst wurde, nachdem Mick Schumacher die Mauer in Kurve 2 berührt hatte. Beim finalen Neustart auf der letzten Runde nutzte Malukas die Gelegenheit, Armstrong zu überholen und ging in Führung. Rosenqvist, der sich zuvor etwas zurückgehalten hatte, fand auf dem Außenkurs ausreichend Schwung, um Armstrong und später Malukas zu passieren.

Daneben sorgten die Teamkonstellationen für zusätzliche Dramatik: Scott McLaughlin, Teamkollege von Malukas, sicherte sich den dritten Platz, während Pato O’Ward, Rosenqvists Teamkollege bei Meyer Shank Racing, als Vierter ins Ziel kam. Marcus Armstrong, der später auf Platz fünf klassiert wurde, sagte nach dem Rennen, er habe nur zwei Optionen gesehen – langsamer werden oder mit Rosenqvist kollidieren – und habe sich entschieden zu drosseln, um einen Crash zu vermeiden.

Gegenüber dem bisherigen Rekord des knappsten Ziels aus dem Jahr 1992, als Al Unser Jr. Scott Goodyear um 0,043 Sekunden schlug, fiel die Entscheidung nun noch deutlicher knapper aus. Rosenqvist feierte seinen Erfolg mit der traditionellen Milchzeremonie im Siegerkreis. Malukas, 24 Jahre alt, wurde in der Boxengasse von seinem Vater getröstet; er sagte, er wisse nicht, was er noch hätte anders machen können, um den Sieg zu verteidigen.