Estée Lauder und Puig verschieben Zusammenschluss – Fusionsgespräche beendet
Die geplante Fusion der beiden Kosmetikkonzerne wird nicht zustande kommen; Estée Lauder will sich nun auf einen internen Sanierungsprogramm konzentrieren, um rückläufige Umsätze und Marktanteile zu stoppen.
- Die Verhandlungen zwischen Estée Lauder und Puig sind beendet
- ein gemeinsamer rund 40‑Milliarden‑Dollar‑Luxuskonzern wird nicht entstehen.
Nach Angaben der beteiligten Unternehmen sind die Gespräche über eine mögliche Fusion zwischen dem US‑Kosmetikkonzern Estée Lauder und dem spanischen Rivalen Puig beendet worden. Die Entscheidung fiel am Donnerstag, beide Seiten veröffentlichten entsprechende Mitteilungen, nannten aber keine detaillierten Gründe für das Scheitern der Verhandlungen.
Nach dem Scheitern der Gespräche kündigte Estée Lauder an, den strategischen Fokus wieder stärker auf einen konzerninternen Sanierungsplan zu legen. Ziel dieses Programms ist es, den seit drei Jahren anhaltenden Umsatzrückgang zu stoppen und dem schwindenden Marktanteil entgegenzuwirken. Das Management betonte zugleich die Qualität des Markenportfolios und die langfristigen Wachstumsambitionen des Konzerns.
Gleichzeitig äußerte sich Puig nur kurz und bestätigte das Ende der Verhandlungen, ohne weitere Details zur künftigen strategischen Ausrichtung zu nennen. Zugleich bewerten Marktbeobachter das Aus als eine Rückkehr zu klareren operativen Perspektiven für die beiden Unternehmen, während sich die Wettbewerbslandschaft im Luxussegment vorerst nicht grundlegend ändert.