EU-Stromnetz als Puffer gegen Energie-Schock: Ausbaupläne rücken in den Fokus
Angesichts gestiegener Öl- und Gaspreise durch Störungen in der Straße von Hormus diskutiert die EU die Rolle grenzüberschreitender Stromnetze zur Stabilisierung.
Wegen gehinderter Schifffahrt durch militärische Spannungen im Persischen Golf haben Öl- und Gaspreise angezogen, was Europas Energieversorgung belastet. In diesem Kontext rückt die stärkere Integration der kontinentalen Stromnetze in den Mittelpunkt der Erwägungen.
Die EU setzt demnach auf verstärkte grenzüberschreitende Übertragungsleitungen, um Erzeugungsüberschüsse in ein anderes Land zu leiten und nationale Engpässe zu dämpfen. Initiativen zur Beseitigung von Infrastrukturengpässen und zum Ausbau von Verbindungsachsen wurden als Instrumente genannt.
Gleichzeitig wird auf begrenzte kurzfristige Diversifizierungsoptionen und relativ niedrige Gasspeicherstände nach dem Winter verwiesen, wodurch das Netz als kurzfristige Entlastungsoption an Bedeutung gewinnt.