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McIlroy sieht Halbzeitlead beim Masters zusammenschmelzen – geht geteilt in Finalgruppe

Nachdem Rory McIlroy am Freitag eine Sechsschläge-Führung aufgebaut hatte, verlor der Titelverteidiger in der dritten Runde deutlich an Boden und geht nun bei elf unter Par geteilt an der Spitze in die Finalrunde.

Zusammenfassung

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: McIlroy sieht Halbzeitlead beim Masters zusammenschmelzen – geht geteilt in Finalgruppe
  • McIlroy zeigte auf Augusta National eine wechselhafte dritte Runde und teilt die Führung mit Cameron Young
  • ein dichtes Verfolgerfeld ermöglicht ein offenes Rennen um das Green Jacket.

Im Mittelpunkt der Entwicklung steht die rasche Einholung seines Vorsprungs: Rund ein Dutzend Spieler liegen nach Runde drei weniger als sechs Schläge hinter dem Führungsduo, sodass das Rennen um den Turniersieg offen und spannend bleibt. Zugleich sorgten die verbesserten Leistungen einzelner Verfolger und die schwierigen Momente McIlroys dafür, dass seine sonst komfortable Ausgangsposition zügig zusammenschmolz.

Nach dem Schritt vom Vormittag zum Nachmittag zeigten sich bei McIlroy technische Probleme, die seinen Ritt durch das Turnier beeinträchtigten. Er traf acht von 14 Fairways in Runde drei – dieselbe Anzahl wie am Vortag, aber deutlich mehr als am Donnerstag, als es nur fünf waren. Unter den Spielern, die den Cut schafften, wies er die geringste Treffergenauigkeit vom Tee auf, was in Kombination mit Schwächen im kurzen Spiel zu zusätzlichen Fehlern führte.

Inzwischen wurde ein Doppelbogey an Bahn elf zum besonders schmerzhaften Moment, der den Abbau seines Vorsprungs beschleunigte. Fehler dieser Art kosteten McIlroy nicht nur Schläge, sondern auch die Kontrolle über den Verlauf seiner Runde. Gleichzeitig blieben Rettungsaktionen des Kurzspiels an diesem Tag häufiger aus, sodass sich kleine Unstimmigkeiten in seinem Spiel zu deutlichen Einbußen aufs Score summierten.

Daneben betonte McIlroy nach der Runde, dass er an Bereichen seines Spiels arbeiten wolle und die Driving-Range aufsuchen werde, um sich für die Finalrunde vorzubereiten. Er zeigte sich trotz der eingebüßten Position überzeugt, weiterhin eine realistische Chance auf den Titel zu haben, und verwies darauf, dass er genau dort sei, wo man am Sonntag stehen wolle: in der Finalgruppe.

Gleichzeitig hat sich die Dynamik des Turniers grundlegend verändert. Was nach einer möglichen klaren Titelverteidigung aussah, ist zu einem offenen Duell mit mehreren ernsthaften Anwärtern geworden. Für den 36-jährigen McIlroy, der den Vorjahreserfolg in einem nervenaufreibenden Play-off errang, bleibt die abschließende Runde die letzte Gelegenheit, seinen Triumph zu bestätigen; dazu wird nach eigener Einschätzung eine deutlich stabilere Leistung nötig sein.