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Mindestens ein Toter, mehrere Verletzte nach Autoangriff in Leipzig

Ein Auto fuhr in der Leipziger Innenstadt in Passanten; der Fahrer wurde festgenommen. Behörden gehen von einem möglichen Alleintäter aus.

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Titelbild: Mindestens ein Toter, mehrere Verletzte nach Autoangriff in Leipzig
Ein Fahrzeug raste in eine belebte Straße in Leipzig. Mindestens eine Person starb, mehrere wurden verletzt. Der Verdächtige sitzt in Haft.

Nach Angaben der Behörden fuhr am Montag in Leipzig ein Auto in eine Gruppe von Menschen und tötete dabei mindestens eine Person. Rettungskräfte versorgten mehrere Verletzte vor Ort und brachten einige in Krankenhäuser; die genaue Zahl der Verletzten war zunächst nicht bekannt. Die Tat ereignete sich auf der Grimmaischen Straße, einer zentralen Einkaufs- und Durchgangsstraße in der Innenstadt.

Zugleich nahm die Polizei den Fahrer des Fahrzeugs kurze Zeit später fest. Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die Grimmaische Straße ab, während Feuerwehr und Rettungsdienste die Verletzten versorgten. Nach Angaben der Feuerwehr waren zwei Personen schwer verletzt; zwei weitere seien betroffen, sagte der Leiter der Leipziger Feuerwehr. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der 33-jährige Festgenommene, den Behörden als deutschen Staatsbürger identifiziert haben. Der Mann wurde nach Behördenangaben als psychologisch auffällig beschrieben. Das Landesinnenministerium bezeichnete den Vorfall als mutmaßlichen Amoklauf und sprach von einem mutmaßlichen Alleintäter.

Daneben bestätigten Landesregierung und Stadtverwaltung, dass die Ermittlungen weiterlaufen. Polizei und Landesbehörden kündigten an, zum Tatablauf, möglichen Motiven und dem Gesundheitszustand der Opfer weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald belastbare Erkenntnisse vorlägen. Der Bereich blieb zunächst abgesperrt, während Spurensicherung und Beweiserhebung fortgesetzt wurden.

Inzwischen wird die Tat vor dem Hintergrund früherer Fahrzeugangriffe in Deutschland eingeordnet. Solche Anschläge hatten in den vergangenen Jahren mehrfach Tote und Verletzte zur Folge und führten zu intensiven Debatten über Sicherheitsmaßnahmen. Die Behörden betonten, dass derzeit keine weiteren Gefahren von dem Festgenommenen ausgehen, während die Ermittlungen sämtliche relevanten Umstände klären sollen.